CTC patentiert neues 3D-Druckverfahren mit gasförmigen Metallen

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Das Forschungs- und Entwicklungsunternehmen Concurrent Technologie Corporation (CTC) aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania hat ein Patent für die Additive Fertigung von Metallen im gasförmigen Zustand erhalten. 

Der Prozess basiert auf dem Mond-Verfahren, das auf einer chemischen Transportreaktion beruht. Bei dem Verfahren, benannt nach dem Chemiker Ludwig Mond, wird eine feste oder auch flüssige Substanz bei einer einer bestimmten Temperatur mit einem gasförmigen Transportmittel zur Reaktion gebracht und in ein ebenfalls gasförmiges Produkt überführt. Dieses Produkt wird dann an anderer Stelle und bei einer anderen Temperatur durch Rückreaktion in den nun sehr viel reineren Stoff und das Transportmittel zurück überführt.

CTC verwendet bei seinem patentierten Konzept Kohlenmonoxid als Transportmittel, das mit 18 verschiedenen Metallen reagiert, um ein komplexeres Gas bei erhöhten Temperaturen zu bilden. Das Metall setzt sich dann auf heißeren Substraten ab, welche die Form der fertigen Komponenten definieren. Das dabei wieder frei gewordene Kohlenmonoxid kann danach erneut für den Fertigungsprozess verwendet werden.

„Dies ist eine neue Herangehensweise an Additive Fertigung,“ sagt Edward J. Sheehan Jr, President und CEO von CTC. „Unsere Ingenieure haben die fundamentale Theorie von Metallurgie zur Fertigung von Teilen herangezogen. Ihre Arbeit zeigt die innovativen Lösungen, die CTC Ingenieure, Wissenschaftler und Experten geschaffen haben um unsere Kunden bei der Erreichung ihrer Ziele zu unterstützen.“

Mit dem Verfahren von CTC sollen sich besonders dünnwandige und komplexe Metallkomponenten ohne Stützstrukturen fertigen lassen, die mit anderen Prozessen des Metall-3D-Drucks nur schwierig herzustellen sind.

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