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EOS führt mit dem Metall-System EOS M 290 den Nachfolger EOSINT M 280 SYSTEMS ein

EOS, Technologie- und Marktführer für designgetriebene, integrierte e-Manufacturing-Lösungen im Bereich der Additiven Fertigung (AM) stellt auf der diesjährigen Rapid.Tech aus, die vom 14. bis 15. Mai in Erfurt stattfindet. Auf seinem Stand in Halle 2, Stand 2-301 stellt die Firma mit der EOS M 290 erstmalig den Nachfolger des bewährten und am Markt führenden EOSINT M 280 Systems für die werkzeuglose Fertigung hochwertiger Serienbauteile, Ersatzteile und Prototypen vor. Mit einem Bauvolumen von 250 mm x 250 mm x 325 mm ermöglicht die EOS M 290 die flexible und wirtschaftliche Herstellung von Metallbauteilen. Das System ist ab sofort kommerziell verfügbar.

Dr. Adrian Keppler, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing (CMO) bei EOS betont: „Für die EOS M 290 übernimmt EOS einerseits Bewährtes aus der EOSINT M 280-Systemgeneration. Gleichzeitig setzten wir mit der EOS M 290 erneut Maßstäbe für die Additive Fertigung, erweitern unser Angebotsportfolio im Metallbereich und bauen unsere Innovationsführerschaft in Punkto Qualitätsmanagement und Monitoring weiter aus. Mit diesem neuen System bedienen wir die Anforderungen unserer Kunden aus dem Serienumfeld. Gleichzeitig schaffen wir für unsere Kunden im Bereich Prototypenbau neue Optimierungspotentiale in Punkto Bauteilqualität.“ Neben allen Neuerungen für die EOS M 290 sind die prozessrelevanten Features erhalten geblieben: Prozesskammer, Gasstrom, Prozessparameter usw. So wird ein konstantes Prozessverhalten und damit eine gleichbleibende Teilequalität über EOSINT M 280 und EOS M 290 hinweg sichergestellt.

Umfangreiches Qualitätsmanagement, erweiterte Monitoring-Funktionen, EOSTATE

Die neue EOS M 290 bietet umfangreiche Monitoring-Funktionen für das System selber und zur Überwachung des Bauprozesses und ermöglicht so eine umfangreiche Qualitätssicherung für die Additive Fertigung. Damit ist das System insbesondere für industrielle Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt sowie im Medizinbereich attraktiv. Mit Hilfe von EOSTATE PowderBed überwacht eine in der Prozesskammer eingebaute Kamera mit Einzelbildern das Pulverbett nach dem Pulverauftrag und nach der Belichtung. EOSTATE Base sorgt für eine kontinuierliche Überwachung diverser Parameter, wie etwa die Position der Z-Achse oder des Scanners, Laserleistung, Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Druck. Und schließlich misst EOSTATE LaserMonitoring die Laserleistung über die gesamte Bauzeit hinweg.

Flexible Komponenten und umfangreiches Zubehör

Das System ist mit einem 400 Watt Laser ausgestattet, der sich durch eine hohe Strahlqualität und Leistungsstabilität auszeichnet. Die EOS M 290 kann unter Stickstoff-Schutzgasatmosphäre als auch unter Argon betrieben werden und lässt dadurch die Verarbeitung einer großen Bandbreite an Werkstoffen zu. Dazu gehören Leichtmetalle, Edel- und Werkzeugstähle wie auch Superlegierungen. Die EOS Parametersätze sorgen dafür, dass Teile mit standardisierten Eigenschaftsprofilen gefertigt werden können und so ein breites Anwendungsspektrum abgedeckt wird. Wie auch beim Vorgängermodell stellt EOS seinen Kunden für die EOS M 290 den EOS ParameterEditor zur eigenen Weiterentwicklung diverser Belichtungsparameter zur Verfügung. Mit Hilfe dieses Tools kann der Kunde auf Basis der EOS-Parametersätze eigene, applikationsspezifische Parameter weiter entwickeln, so etwa die Laserleistung, die Belichtungsgeschwindigkeit oder –Strategie. Eine neue Version des Parameter-Editors ist derzeit in Vorbereitung und wird eine Anpassung von Schichtstärke, Schutzgasstrom, Bauplattformtemperatur und Skip Layern ermöglichen.

Hohe Nutzerfreundlichkeit, optimiertes Prozessgasmanagement, intuitive Software

Die Nutzerfreundlichkeit bei der EOS M 290 wurde in der neuen EOSYSTEM Maschinen-Software nochmals optimiert und ermöglicht eine intuitive, aufgabenorientierte Bedienung des Systems über eine graphische Benutzeroberfläche, die speziell für Fertigungsumfelder entwickelt wurde. Zusätzlich führt ein Bediener-Assistent durch das Programm. Die neue EOSPRINT Desktop Software ermöglicht die Jobvorbereitung und –Berechnung getrennt vom Bauprozess und direkt am Arbeitsplatz. Die Job Datei kann dann über das Netzwerk an das System übertragen werden, welches sich dann ganz auf den Teilebau konzentriert. Mit Hilfe der Offline-Jobvorbereitung können schnell komplexe Teile mit großen Jobdateien verarbeitet werden. Dies führt wiederum zu einer Flexibilisierung der Anwendungsentwicklung. Das Prozessgasmanagement wurde ebenfalls optimiert.

Die EOS M 290 ist mit einem Umluftfiltersystem ausgestattet, das über eine automatische Abreinigungsfunktion verfügt. Diese führt zu einer längeren Lebensdauer der Filter, so dass diese seltener gewechselt werden müssen. Gleichzeitig können damit auch die Filterkosten reduziert werden.

Das Lösungsportfolio für die EOS M 290 wird abgerundet durch Software zur Datenaufbereitung, Geräte zur Bauteilhandhabung und Nachbehandlung sowie umfangreiche Dienstleistungen.

(C) Pictures und Text: EOS

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