Home 3D-Drucker FL300M: FuseLab stellt FFF-Metall-3D-Drucker bei der Formnext vor

FL300M: FuseLab stellt FFF-Metall-3D-Drucker bei der Formnext vor

Das belgische 3D-Druck-Start-up FuseLab hat mit FL300M seinen ersten FFF-Metall-3D-Drucker vorgestellt. Die Maschine ist mit einem patentierten Rotationsextruder ausgestattet, der den Druck von Filamenten auf Metallpulverbasis verbessern soll.

FuseLab wurde 2018 von Jonathan Palmaers gegründet. Das Ziel war es das Potenzial des 3D-Drucks auszureizen und neue Möglichkeiten zu schaffen. Das Unternehmen begann daher mit der Entwicklung seines patentierten Rotationsextruders. Bei herkömmlichen FFF-Extrudern wird das Filament in der Regel mit einem oder zwei Antriebsrädern in die Schmelzzone des Druckers befördert, die nur ein bis zwei Kontaktpunkte zwischen dem Antriebssystem und dem Filament bieten. Bei höheren Geschwindigkeiten oder Extrusionskräften kann dies zu einem „Durchrutschen“ des Filaments und anschließender Unterextrusion führen.

Um dieses Problem zu lösen, entwickelte FuseLab ein Extruderdesign, das auf drei Antriebsrollen basiert, die jeweils 12 Kontaktpunkte bieten, insgesamt also 36 Kontaktpunkte zwischen dem Antriebsmechanismus des Extruders und dem Filament.

Laut FuseLab ist die erhöhte Anzahl von Kontaktpunkten besonders vorteilhaft beim Drucken mit Filamenten auf Metallpulverbasis, da diese aufgrund ihres hohen Metallpulver- und geringen Bindemittelanteils tendenziell empfindlicher sind. Die Verteilung mehrerer Kontaktpunkte über den gesamten Extruder minimiert daher das Risiko eines Filamentversagens, während die Anti-Rutsch-Eigenschaft des Extruders die Unterextrusion reduziert und somit zu Metallteilen mit hoher Festigkeit führt.

FuseLab FL300M

Das patentierte Extruderdesign ist zwar das Aushängeschild des FL300M, aber das Gerät bietet auch eine Reihe anderer bemerkenswerter Merkmale. Ausgestattet mit einem Bauvolumen von 300 x 300 x 280 mm kann der Drucker mehrere Materialien drucken und ist für Metallpulverfilamente optimiert.

Der Drucker arbeitet mit einem offenen Materialsystem mit einem Filamenten-Durchmesser von 2,85 mm. Die Maschine verfügt außerdem über eine geschlossene Baukammer mit HEPA-Filterung. Die FL300M wird ihr Debüt auf der Formnext 2021 geben und Anfang 2022 erhältlich sein.

Manifold 4 to 1 Metal Printing with 316L Filament
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