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„The Mechanical Laser Show“ – eine Lichtshow aus dem 3D-Drucker

Der Thingverse-Nutzer „AdditiveTech“, im realen Leben besser bekannt unter dem Namen Evan St, 3D-druckte eine Konstruktion, genannt „The Mechanical Laser Show“, mit welcher es möglich ist eine Lichtshow mit einem herkömmlichen Laser-Pointer zu projizieren.  

Wer bereits mit ihnen zu tun hatte weiß, dass Laser-Pointer ein Bild beziehungsweise eine Lichtspur hinterlassen, wenn man sie schnell genug bewegt. „The Mechanical Laser Show“ bietet eine außergewöhnliche Alternative zu einem hochleistungsfähigen, kostspieligen Laserprojektor und nutzt die Trägheit des Auges, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

„Die Grundidee ist, dass der Laser den Weg wiederholt verfolgt. Wegen der Beharrlichkeit der Sehwirkung sieht man das ganze Bild sofort „, erklärt Evan St.Softwareentwickler bei Trade. „Damit das gut funktioniert, musst du das Bild etwa 5 mal pro Sekunde oder schneller nachziehen.“

Durch den präzisen Radius der 3D-gedruckten Kunststoff-Nocken wird die Vorderseite des Laser-Pointers ausgelöst. Sobald dies geschehen ist, bewegt sich der Laser-Strahl entlang einer vorbestimmten Route, welche so ein Muster erzeugen. Es gibt bereits einige vorgefertigte Motive, unter anderem ein Kleeblatt oder das Batman-Logo, welche auf Evan’s Thingverse-Seite zum kostenlosen Download bereit stehen. Wer jedoch ein Gespür für Mathematik hat, sollte keine großen Schwierigkeiten haben, sich ein eigenes Motiv zu entwerfen.

Wie „The Mechanical Laser Show“ veranschaulicht, benötigt man lediglich eine hand-betriebene Kurbel sowie einige Nocken(= mechanische Komponente in Auto-Zylinder), um ein wahrnehmbares Bild mit emittiertem Licht aus dem Laser zu schaffen.

Sämtliche Komponenten der „Mechanical Laser Show“ wurden mit der 3D-Software „Sketchup“ entworfen und in weiterer Folge mit einem Monoprice Select Mini 3D-Drucker ins Leben gerufen. Davon ausgenommen sind lediglich der Laser-Pointer selbst sowie das verwendete Gummiband. Somit stellt diese Konstruktion nicht nur einen spaßigen Zeitvertreib dar, sondern bietet durch 3D-Druck als Herstellungsmethode überdies eine sehr kostengünstige Alternative zu vergleichbaren Modellen.

„Ich habe es immer geliebt, Sachen zu schaffen, die noch nie zuvor gemacht wurden“ […] „3D-Druck ist eine großartige Plattform dafür, da es sich für Prototyping und One-Offs eignet.“, erzählt Evans. 

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Quellethingiverse
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Michelle absolvierte im März 2018 erfolgreich die Lehrabschlussprüfung für den Beruf Medienfachfrau im Bereich Marktkommunikation und Werbung. Schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Schreiben und war bereits zwei Jahre lang als Praktikantin bei einem Wiener Online-Magazin tätig. In ihrer Freizeit beschäftigt sich die gebürtige Wienerin gerne mit grafischer Gestaltung und Umweltschutz.