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Sprybuild entwickelt neues ultra-schnelles DLP Verfahren

Das ukrainische Start Up Sprybuild hat ein neues ultra-schnelles DLP Druckverfahren entwickelt. CPWC (Continuous Production with Wavefront Converting) heißt das neue Verfahren, das Objekte mit bis zu 1 cm pro Minute produzieren kann. 

Laufend werden neue Geschwindigkeitsrekorde beim 3D-Druck aufgestellt. Aktuell möchte das ukrainische Start Up Sprybuild diesen Titel für sich behaupten. Dafür wurde ein gänzlich neues Druckverfahren entwickelt, CPWC. CPWC funktioniert mit einer Form von Strahlungsenergie, die das Resin aushärtet und das mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1 cm pro Minute.

a revolutionary approach to overcoming the main technical contradiction of constructing products from a liquid photopolymer

Nicht nur die Geschwindigkeit ist dabei atemberaubend, das Verfahren bietet weitere Vorteile: Es können weitere Materialien benutzt werden und auch Additive zum Druckmaterial hinzugefügt werden. Möglich könnten zum Beispiel Mikropartikel, Farben, Ferromagneten oder Metalle sein.

Durch die höhere Geschwindigkeit sollen sich zahlreiche Vorteile ergeben und eine wirtschaftliche Produktion mittel 3D-Drucker möglich sein, auch von größeren Bauteilen. Als Langzeit Ziel hat sich Sprybuild auch 3D-Druck von Biologischen Materialen gesetzt. Das soll funktionieren, da die Auflösung höher als bei herkömmlichen DLP oder LCD Projektoren sein soll.

Ein Prototyp des Sprybuild 3D-Druckers wird auf der TechCrunch Disrupt SF conference in San Francisco von 18 – 20. September vorgestellt. Dort tritt Sprybuild auch in der Kategorie Start Up an und kämpft um den 50.000$ Hauptpreis mit. Weitere Details wie die genaue Auflösung, Verkaufsstart oder Preise wurden bisher noch nicht veröffentlicht.

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