Britisches Krankenhaus spart £ 20.000 pro Chirurgie mit Hilfe der Stratasys 3D Drucktechnologie

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Durch die 3D-Drucktechnologien der Firma Stratasys gelang es dem britischen Queen Elisabeth Krankenhaus Standard-chrirurgische Methoden zu verbessern sowie Kosten für diverse Operationen zu minimieren.

Durch die enorme Anpassungsfähigkeit von 3D-Druck können in der Medizin sowohl die Wirksamkeit und Prodzeduren verbessert sowie auch Kosten und Betriebszeiten drastisch reduziert werden. Vor kurzem veröffentlichte die bahnbrechende chirurgische 3D-Druckerfirma Stratasys Fakten und Zahlen, wie viel deren Technologie dem britischen Queen Elisabeth Krankenhaus in Birminham geholfen hat.

Seit langer Zeit nutzt das Queen Elisabeth Krankenhaus Stratasys‘ PolyJet 3D-Drucktechnologie, speziell deren Objet Eden 350V 3D-Drucker und die dazugehörigen VeroWhite Materialien sowie das TriTech 3D System. Eingesetzt werden die Drucker vor allem in der Kieferchirurgie, wobei auch die Verbrennungseinheit und die Neurochirurgie-Abteilung dieses System nutzen.

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Die Auswirkungen durch Verwendung von 3D-Druck für das Krankenhaus waren enorm. Die chirurgische Planungszeit wurde, verglichen mit Standard-chirurgischen Methoden, fast halbiert, wie das Krankenhaus berichtet. Die Menge an Stunden für Chirurgen, um zu operieren, wurde um 93% reduziert. Ebenso haben sich die Betriebsraumzeiten pro Prozedur bis zu vier Stunden verkürzt. Vor allem die finanziellen Einsparungen waren beträchtlich, wobei die Kosten pro Operation um bis zu 20.000 Pfund reduziert wurden.

„Die Fortschritte des Queen Elizabeth Krankenhaus in der Verwendung von 3D-Druck in der chirurgischen Planung sind bemerkenswert“, sagt Scott Rader, General Manager, Healthcare Solutions, Stratasys. „Es ist ein deutlicher Beweis für die Fähigkeit von 3D-Druck, den Ärzten die Möglichkeit zu geben, den optimalen chirurgischen Ansatz besser zu planen, zu praktizieren und zu bestimmen.“

Spital 3D Druck Medizin 300x251 - Britisches Krankenhaus spart £ 20.000 pro Chirurgie mit Hilfe der Stratasys 3D Drucktechnologie3D-Drucktechnologie hilft deutlich bei der Verbesserung der restaurativen Chirurgie. Um eine perfekte Passform zu gewährleisten, können personalisierte Ersatzknochenteile und Prothesenmetallplatten 3D-gedruckt werden.
Vor allem Patienten, welche an Tumoren oder Krebs leiden, kann die 3D-Drucktechnologie helfen. Oft müssen Betroffenen von Gesichts- oder Schädel-Tumoren Teile des Gesichts entfernt werden, was sehr heikel und zeitaufwendig ist. Basierend auf CT-Scans, welche in 3D-virtuelle Modelle umgewandelt werden, können Vor-chirurgische Guides nach genauen Spezifikationen des Schädels eines Patienten hergestellt werden. Durch die daraus resultierenden Replike aus glatten, hochauflösenden VeroWhite-Material können Chirurgen erkennen, wo welche Schnitte gesetzt werden müssen. Weiters hilft diese Methode auch Schnitte zu prezisieren und minimiert mögliche Risiken.

„Beim Umgang mit schweren Fällen, bei denen chirurgische Platten Gesichtsknochen an Ort und Stelle halten, brauchen wir absolute Sicherheit, dass sie den Messungen der Patienten genau entsprechen. Das 3D-Drucken einer Replik der Anatomie des Patienten erlaubt uns diese Platten vorher in unserem Labor anzupassen. Diese Fähigkeiten im Krankenhaus rationalisieren die gesamte Operation und stellen sicher, dass wir 100 Prozent vorbereitet sind, wenn wir in die Chirurgie gehen. „, erklärt Stefan Edmondson, Berater Maxillofazialer Prosthetist im Krankenhaus.

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