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Das neue Stratasys ist da!

StratasysEine der ganz Großen in der Welt der Additiven Fertigung positioniert sich mit neuem Image samt neuen Logo neu!

Stratasys erscheint seit Kurzem in einem neuen Kleid. Das gewohnte OrangeS ist komplett von allen Kommunikations-Kanälen verschwunden und das gewohnte Blau des ehemaligen Schriftzugs erfüllt das neue minimalistische Logo. Dieses ist jetzt nur mehr ein S in verschiedenen Schattierungen von Blau.

Sharon Steinhoff Smith, Vice President Marketing Communications bei Stratasys:

Sharon Smith, vice president marketing communications at Stratasys“We are part of a dynamically changing industry, and our customers need to know they are working with the trusted leader in 3D printing and additive manufacturing. Our new brand descriptor, ‘The 3D Printing Solutions Company’ reflects that focus. Stratasys has grown and transformed over the past few years, and we now offer a full ecosystem of 3D printing solutions – solutions that put our customer at the center of what we do. Our brand messaging reflects that. And our fresh new visual identity represents our drive for innovation to move the industry forward,”

Aber warum unterzieht sich ein Unternehmen einem solchen marketing-technisch schwierigen Brand Image Wechsel?

Für mich liegt es auf der Hand. Stratasys hat sich über die Jahre von
einem Hardware und Material Hersteller zu einem komplett neuen Verbund gewandelt. Um die Situation ein wenig besser zu verstehen machen wir einen kleinen Ausflug in die Geschichte!

Stratasys 1Stratasys wurde 1989 in den USA gegründet und ging 1994 als SSYS an die Börse in New York. Ein Jahr später erwarb das Unternehmen die Rechte für die FDM Technologie von IBM. Im April 2012 fusionierte das damals amerikanische Stratasys mit dem israelischen Objet zu einem Konzern. Objet verfügte über die PolyJet Technologie mit dieser mittlerweile über 100 Digitale Materialien in einer Anlage hergestellt werden können. Das heißt es ist möglich mehrere Materialeigenschaften so wie Farben in nur einem Ausdruck herzustellen.

Der erste andere Hersteller von Geräten zur additiven Fertigung, der von Stratasys gekauft wurde war Solidscape im Jahr 2011. Dieser stellt 3D Drucker für Modelle aus Wachs her, die sehr häufig in der Schmuckindustrie eingesetzt werden.

Stratasys 2Ende des Jahres 2012 wurde der Merger der beiden Unternehmen abgeschlossen und im Jänner darauf wurde das neue gemeinsame Logo vorgestellt. Der Name Objet wurde noch einige Zeit für die Produktserie, die jetzt under dem Namen Connex auftritt, verwendet.

Korrektur Jänner 2015: Objet wird wieder als Name für die Produktserie geführt.

Stratasys baute seine Stellung als Hersteller von verschiedenen 3D Druckern noch weiter aus als er 2013 Makerbot kaufte. Der Consumer fokussierte Hersteller von FDM 3D Druckern verhalf zu einem noch weiter ausgebauten Portfolio von Stratasys.

Vor fast eineinhalb Jahren kaufte Stratasys die amerikanischen Dienstleister Solid Concepts und Harvest Technologies. Und schlug damit einen neuen Weg ein. Seit dem Zeitpunkt wird Stratasys nicht mehr nur als reiner Hersteller von Materialien und 3D Druckern gesehen, sondern wird auch im Bereich der Dienstleister tätig.

Im selben Jahr wurde publik, dass Stratasys die Plattform GrabCAD mit damals über 1,5 Millionen Nutzern akquiriert hat. Über GrabCAD können sich Nutzer aus der ganzen Welt über 3D Modelle und Designs austauschen und diese auch teilen. Damit bietet Stratasys neben dem Bastler Portal Thingiverse, welches mit Makerbot zu dem Konzern kam, auch noch eine professionelle Plattform von 3D Modellen für Ingenieure.

 

Stratasys 3

Das neue Stratasys, wie es sich ab jetzt in schickem Blau zeigt, vereint all dies in einem kompletten Paket. Makerbot, Solidscape und GrabCAD behalten ihre Namen. Die logo-blueerworbenen Dienstleister treten absofort jedoch als Teil von Stratasys unter dem Namen Stratasys – Direct Manufacturing. Auch der Slogan von Stratasys “for a 3D World” ist nun Geschichte. Ab sofort tritt das Unternehmen als “Stratasys – THE 3D PRINTING SOLUTIONS COMPANY” auf. Nach dem wir jetzt die Geschichte des Unternehmens beleuchtet haben ist der Wandel des Logos und des Designs verständlich. Jedoch nicht verständlich ist warum das Unternehmen diesen nicht erklärt und publik macht.

 

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