UBOT 3D will mit neuen 3D-Drucker den internationalen Markt erobern

450

UBOT 3D ist ein polnischer Hersteller von FFF-3D-Drucker. Nun will das Unternehmen mit dem neuen P440 den internationalen Markt erobern.

UBOT 3D konzentrierte sich bisher auf den polnischen Markt und bot 3D-Drucker für den heimgebrauch an. Im Jahr 2018 will der Hersteller auf den internationalen Markt stoßen. Hierfür wurde der P440 präsentiert, welche sich auf industriuelle Kunden richten soll.

Das Gerät wurde schon im April bei der Messe „3D Printing Days“ in Kielce (Polen) vorgestellt. Es ist der erste Drucker des Unternehmens aus der „Professional line“. Der P440 bietet mit 440 x 330 x 300 mm eine großen Bauraum an, der zusätzlich auch beheizt ist.

Das Heizsystem des Druckers unterschiedet sich hierbei von vielen anderen Systemen. Während bei anderen 3D-Druckern die Hitze nur durch das beheizte Druckbrett entsteht, hat das Gerät von UBOT 3D Gebläse, welches die Wärme gleichmäßig verteilt. Das Gebläse hat auch einen Filter. So wird bei der Abkühlung des Systems giftige Dämpfe, die durch den Druckvorgang entstehen gereinigt.

Das Druckbett selbst ist auch beheizt und ist mit Magneten befestigt, welches eine Entfernung des ferigen Modells erleichtert. Ebenfalls hat es eine Auto-Leveling-Funktion. Die Höchsttemperatur des Brett beträgt 150°C.

Extruder UBOT Hercules und Hotend Hellfire

Laut Hersteller bieten die Extruder UBOT Hercules und das Hotend Hellfire ebenfalls einen innovativen Aufbau. Beide haben eine eigene Heizung. Der Extruder ist auf Material optimiert, welche mit hohen Temperaturen gedruckt werden. Eine Doppelkupplung und ein erhöhter Drehmoment soll eine bessere und stabilere Extrusion des Materials sorgen.

Das Hotend Hellfire ist auf sehr hohe Temperaturen ausgerichtet und die Düse kann eine Temperatur bis 400°C haben.Der Durchmesser beträgt 0.1 mm – 0.2 mm bis zu 1.2 mm.

Userfreundlich

Laut Hersteller hat man auch einen Augenmerk auf die Benutzerfreundlichkeit gelegt. So können Dateien leicht vom Computer in den internen Speicher des Druckers übertragen und leicht automatische Updates des Systems eingespielt werden.

Ebenfalls gibt es einen „Expertenmodus“. Bei diesem kann man viele Einstellungen selbst vornehmen und somit die Drucke optimieren.

Verwaltet kann der P440 nicht nur mit dem Computer werden, sondern auch mit einem Smartphone. Der Drucker hat zur Überwachung auch eine Kamera in der Druckkamera installiert. Ebenfalls gibt es eine Filament-Kontrolle. Bei Fehlern erhält man Notications.

Abonnieren Sie die wöchentlichen 3Druck.com-Newsletter. Jeden Montag versenden wir die wichtigsten Beiträge und Updates der Woche. Melden Sie sich jetzt kostenlos an.