Home 3D-Drucker Die 12 besten FDM 3D-Drucker für Prosumer

Die 12 besten FDM 3D-Drucker für Prosumer

Prosumer 3D-Drucker Übersicht

Vor zwei Wochen haben wir die sieben besten 3D-Drucker für Einsteiger präsentiert und in dieser Woche haben wir einen Blick auf sogenannte Prosumer 3D-Drucker geworfen, die nicht mehr als 3000 Euro kosten.

Ein Prosumer ist ein Anwender, der im Vergleich zum durchschnittlichen Endverbraucher, professionellere Ansprüche an ein Produkt stellt. Aus diesem Grund haben wir bei der Zusammenstellung der Liste einen Fokus auf diese Punkte gelegt. Somit richten sich die von uns vorgestellten 3D-Drucker primär an professionelle Anwender.

Bei der Auflistung handelt es sich um eine subjektive Auswahl. Alle Drucker in der Übersicht setzen auf das FDM-Verfahren. Eine umfangreichere Übersicht über mehrere Geräte und andere Druckverfahren finden Sie in unserer allgemeinen 3D-Drucker-Liste.

Erhältlich sind die vorgestellten 3D-Drucker bei den Herstellern sowie beim Fachhändler. Einen Händler in ihrer Nähe finden sie in unserem Händler-Verzeichnis.

Die 12 besten Prosumer 3D-Drucker unter 3000 Euro

1. MakerBot Replicator

MakerBot Replicator
MakerBot wurde 2009 gegründet und basierte ursprünglich auf freien Hardware-Designs. Das Unternehmen war einer der Auslöser für den den Boom um Heim-3D-Drucker. 2013 wurde wurde MakerBot von Stratasys, eines der führenden Unternehmen in der Branche, gekauft. MakerBot wird jedoch weiter als eigenes Unternehmen geführt.

Mittlerweile ist die fünfte Generation des MakerBot Replicator auf dem Markt. Der Hersteller setzt auf Benutzerfreundlichkeit. So ist es durch die Cloud-Schnittstelle und Apps möglich die Drucke auch unterwegs zu kontrollieren. Ebenfalls hat der MakerBot Replicator eine On-Board Kamera.

Standardmäßig wird nur Druckmaterial von MakerBot unterstützt.

Technische Details

Bauraumgröße 25,2 x 19,9 x 15 cm
Auflösung 0,1 mm
Filament MakerBot PLA, 1.75mm
Druckgeschwindigkeit
Beheizte Druckplattform Nein
Konnektivität Wi-Fi, USB, Cloud und Ethernet
Preis ca. 2.530 Euro

2. BEETHEFIRST+

BEETHEFIRST+
BeeVeryCreative ist ein portugiesisches Unternehmen, welches seinen ersten 3D-Drucker 2013 präsentiert hat. BEETHEFIRST+ ist eine Weiterentwicklung und kann u.a. im Vergleich zum ersten Modell auch mit anderen Materialien als PLA drucken.

Während BeeVeryCreative die Nutzung von Material aus eigener Produktion empfiehlt, ist es auch möglich Material von Drittherstellern zu nutzen.

Technische Details

Bauraumgröße 19 x 13,5 x 12,5 cm
Auflösung 0,05 – 0,3 mm
Filament PLA, Nylon, Wood, Flexible Filament, 1.75mm
Druckgeschwindigkeit
Beheizte Druckplattform Nein
Konnektivität USB
Preis ca. 1.450 Euro

3. Sharebot NG

Sharebot NG
Sharebot ist ein italienisches Unternehmen, welches diverse Drucker mit verschiedenen Druckmethoden anbietet. Der Sharebot NG gehört zu der Dektop 3D-Drucker-Reihe und richtet sich an Prosumer.

Wir haben in der Redaktion den Sharebot XXL getestet und kamen zu einem sehr guten Ergebnis.

Neben Material von Sharebot ist auch die Anwendung von Druckmaterial von Drittherstellern möglich.

Technische Details

Bauraumgröße 25 x 20 x 20 cm
Auflösung 0,05 mm
Filament PLA-S, ABS-HF, Poly, NylonCarbon, TPU, 1.75mm
Druckgeschwindigkeit 150cm3/h
Beheizte Druckplattform Ja
Konnektivität SD-Karte
Preis ca. 1.500 Euro

4. ZMorph 2.0 SX

ZMorph 2.0 SX
ZMorph 2.0 SX ist ein All-in-One 3D-Drucker des gleichnamigen polnischen Herstellers ZMorph. Mit Hilfe von Aufsätzen kann man das Gerät nicht nur als Drucker, sondern auch als CNC-Fräse oder Lasergravierer verwenden.

Der Austausch der Aufsätze ist einfach und ermöglicht somit ein schnelles Arbeiten mit verschiedenen Materialien und Methoden.

Technische Details

Bauraumgröße 25 x 23,5 x 16,5 cm
Auflösung 0,05 – 0,4 mm
Filament PLA, ABS, PVA, Nylon, TPU, PC, PETG, HIPS, 1.75mm
Druckgeschwindigkeit 60 bis 150 mm/s
Beheizte Druckplattform Ja
Konnektivität USB, LAN, SD-Karte
Preis ca. 2.850 Euro

5. Massportal Pharaoh ED 20

Massportal Pharaoh ED 20
Mass Portal ist ein lettisches Unternehmen, welches 2012 gegründet wurde. Der Hersteller setzt auf die Delta Bauweise. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass der Druckkopf auf drei Achsen aufgehängt ist. Auch der Massportal Pharaoh ED baut auf diese Technik auf.

Neben den ED 20, gibt es auch von der gleichen Reihe größere Modelle (ED 30 und ED 40). Wir hatten schon die Möglichkeit das Gerät zu testen und kamen zu einem guten Resultat.

Das Gerät ist auf PLA-Filament spezialisiert, aber auch andere Materialien (auch von Drittherstellern) können verwendet werden.

Technische Details

Bauraumgröße 15 x 15 x 20 cm
Auflösung
Filament PLAS Filament, 1.75mm
Druckgeschwindigkeit 30 mm/s – 300 mm/s
Beheizte Druckplattform Nein
Konnektivität USB, SD-Karte, WiFi
Preis ca. 2.700 Euro

6. FELIX Pro 1

FELIX Pro 1
Das niederlänidsche Unternehmen FELIXprinters wurde 2011 gegründet und hat mittlerweile zwei 3D-Drucker im Angebot. Der Felix Pro 1 wurde im November 2015 vorgestellt.

Der Dual-Extruder 3D-Drucker verfügt über automatische Kalibrierung des beheiz- und abnehmbaren Druckbetts, Metall Hot-Ends sowie ein System zur Überwachung der Filament-Extrusion, das den Druckprozess wenn nötig anhält.

FELIX Pro 1 kann auch mit Material von anderen Herstellern verwendet werden.

Technische Details

Bauraumgröße 23,7 x 24,4 x 23,5 cm
Auflösung 0,05 mm
Filament PLA, PET(G), Flex, ABS, PVA, Wood, Glass Filament, 1.75mm
Druckgeschwindigkeit
Beheizte Druckplattform Ja
Konnektivität USB, SD-Karte, Wifi (optionales Upgrade)
Preis ca. 2.550 Euro

7. German RepRap X150

German RepRap X150
German RepRap wurde 2010 gegründet und entwickelte 3D-Drucker auf Basis der RepRap-Technologie. In den letzten Jahren brachte das Unternehmen verschiedene Geräte, Software, Materialien und Zubehör auf den Markt. Der X150 ist das Einsteiger-Modell von German RepRap.

2016 bekam das Modell den Industriepreis verliehen.

Technische Details

Bauraumgröße 15 x 15 x 15 cm
Auflösung 0,1 mm
Filament PLA, 1.75mm
Druckgeschwindigkeit 10 – 150 mm/s
Beheizte Druckplattform Nein
Konnektivität USB, WLAN u. Ethernet optional
Preis ca. 1.370 Euro

8. Dremel Idea Builder 3D40

Dremel Idea Builder 3D40
Der ursprünglische US-Werkzeugbauer Dremel, der seit 1993 ein Tochterunternehmen von Bosch ist, hat 2014 mit Idea Builder seinen ersten 3D-Drucker vorgestellt. Der Idea Builder 3D40 ist die Weiterentwicklung des ersten Modells. Dieser richtet sich zwar in erster Linie an Bildungseinrichtungen, aber eignet sich natürlich auch für andere Bereiche.

Anwender haben auch die Möglichkeit den Drucker über die Dremel 3D iOS und Android App zu steuern.

Technische Details

Bauraumgröße 17 x 22,5 x 15,5 cm
Auflösung 0,1 mm
Filament PLA, 1.75mm
Druckgeschwindigkeit 60 bis 150 mm/s
Beheizte Druckplattform Nein
Konnektivität USB, WiFi, LAN
Preis ca. 1.170 Euro

9. CEL Robox

CEL Robox
CEL ist ein britisches Unternehmen, welches seit 2012 an den 3D-Drucker Robox arbeitet. Wie viele Unternehmen in diesem Bereich wurde die erste Produktion über das Crowdfunding-Portal Kickstarter finanziert.

CEL entwickelt fortlaufend das Produkt weiter. So gibt es nun auch die Möglichkeit den Robox mit einem Dualen-Druckkopf aufzurüsten. Bei 3D Hubs, einem Netzwerk für 3D-Druck-Dienstleister, gehört der Robox immer zu den führenden Modellen.

Bei der TCT Show 2015 interviewten wir Chris White, Design Engineer des Unternehmens, der weitere Details zu CEL Robox erklärte.

Für das Material wird ein eigens entwickeltes „SmartReel“ genutzt, welches die Aufnahme des Filaments optimieren soll, aber es ist auch möglich Material von anderen Anbietern zu nutzen.

Technische Details

Bauraumgröße 21 x 15 x 10 cm
Auflösung 0,2 mm
Filament PLA, ABS, HIPS, Nylon, PC, PVA Filament, 1.75mm
Druckgeschwindigkeit
Beheizte Druckplattform Ja
Konnektivität USB
Preis ca. 1.180 Euro

10. Ultimaker 2+

Ultimaker 2+
Ultimaker ist ein niederländischer 3D-Drucker-Hersteller, welcher 2011 gegründet wurde. Das Unternehmen verbessert kontinuierlich seine Geräte. Nach dem erfolgreichen Start der ersten Version wurde ein überarbeitetes zweites Modell präsentiert, welches derzeit in der „Plus“-Variante, Ultimaker 2+, vorliegt.

Drucker von Ultimaker gehören zu den beliebtesten Geräten bei den Anwendern. Im Vergleich zu diversen Herstellern setzt Ultimaker hier nicht nur eine freie Software sondern auch die Hardware ist Open Source.

Wer einen größeren Drucker braucht, kann sich auch den „Ultimaker 2 Extended+“ ansehen. Dieser setzt auf die gleiche Technik, aber hat einen größeren Bauraum.

Im Unterschied zu vielen anderen Prosumer 3D-Drucker kann man bei Ultimaker auch Druckmaterialien von anderen Herstellern nutzen.

Technische Details

Bauraumgröße 23 cm × 22,5 cm × 20,5 cm
Auflösung 0,02 – 0,6 mm
Filament PLA/ABS/CPE, 2.85mm
Druckgeschwindigkeit bis zu 24 mm3/s
Beheizte Druckplattform Ja
Konnektivität USB, SD Karte
Preis ca. 2.290 Euro

11. Zortrax M200

Zortrax M200
Das polnische Unternehmen Zortrax wurde 2011 gegründet und finanzierte 2013 den 3D-Drucker M200 mit einer Kickstarter-Kampagne. Mit über 140 Unterstützern konnte eine Finanzierung von 180.000 Dollar sichergestellt werden. Nach diesem Erfolg entwickelte sich das Unternehmen positiv weiter und der Zortrax M200 wurde zu einem der beliebtesten Prosumer-Geräte.

In unserem ausführlichen Test schnitt der Zortrax M200 gut ab und bot eine gute Druckqualität. Mittlerweile hat Zortrax mit „Zortrax M300“ und „Zortrax Inventure“ auch noch Geräte präsentiert, die noch mehr in den professionellen Bereich vorstoßen.

Standardmäßig wird nur Druckmaterial von Zortrax unterstützt.

Mittlerweile hat das Unternehmen eine zweite Version des Druckers auf den Markt gebracht.

Technische Details

Bauraumgröße 20 x 20 x 18 cm
Auflösung 0,09 – 0,40 mm
Filament Z-ABS, Z-ULTRAT, Z-HIPS, Z-GLASS, Z-PCABS, Z-PETG, 1.75mm
Druckgeschwindigkeit
Beheizte Druckplattform Ja
Konnektivität SD-Karte
Preis ca. 1.649 Euro

12. Flashforge Creator Pro

Flashforge Creator Pro
Das chinesische Unternehmen FlashForge wurde 2011 gegründet und produziert seit dem 3D-Drucker für den Prosumer und Cosumer-Bereich. Der Creator Pro gehört hier zu den professionelleren Geräten des Herstellers. Der Drucker mit einem Dualen-Extruder baut in vielen Bereich auf Open-Source-Technik auf und kann auch Material von anderen Herstellern verarbeiten.

Bei Händlern wie Amazon hat der Drucker überwiegend positive Bewertungen und gehört zu den beliebtesten Modellen.

Technische Details

Bauraumgröße 23 x 14,5 x 15 cm
Auflösung 0,1 – 0,2 mm
Filament ABS, PLA, HIPS, PVA, 1.75mm
Druckgeschwindigkeit 40 bis 100 mm/s
Beheizte Druckplattform Ja
Konnektivität USB, SD-Karte
Preis ca. 1.000 Euro
Abonnieren Sie die wöchentlichen 3Druck.com-Newsletter. Jeden Montag versenden wir die wichtigsten Beiträge und Updates der Woche. Melden Sie sich jetzt kostenlos an.
Haben Sie einen Fehler entdeckt? Oder Anregungen und Ergänzungen? Bitte schicken Sie uns eine Nachricht.
Vorherigen ArtikelPrometheus System: Dual-Extruder Upgrade für 3D-Drucker – Update: Kickstarter
Nächsten Artikel3D Startup setzt auf VITRONIC Bodyscanner für 3D Selfies
David ist Redakteur bei 3Druck.com.