Home Forschung & Bildung 3D-Druck-Paper Übersicht: 3D-Druckverfahren für Gehirnforschung, Auswirkungen des Recyclings auf 3D-Druck-Materialien und mehr

3D-Druck-Paper Übersicht: 3D-Druckverfahren für Gehirnforschung, Auswirkungen des Recyclings auf 3D-Druck-Materialien und mehr

Wöchentlich erscheinen etliche wissenschaftliche Papers über die additive Fertigung. Etliche Studien stellen wir bei 3Druck.com in eigenen Artikel vor. Am Ende der Woche wollen wir nun auch Studien vorstellen, die es ansonsten nicht in unsere Berichterstattung geschafft hätten.

Forscher bekämpfen E. coli erfolgreich mit 3D-gedruckter Medikamentenabgabevorrichtung

Ein Team von Forschern der Zhejiang Universität und der De Montfort Universität hat eine mehrschichtige Medikamentenabgabevorrichtung in 3D gedruckt, die in der Lage ist, mehr als ein Medikament an verschiedene Teile des Magen-Darm-Systems abzugeben. Mit seiner charakteristischen Kern-Schale-Geometrie kann die Vorrichtung mit verschiedenen Medikamenten für eine Vielzahl von langsamen und schnellen Freisetzungsprofilen beladen werden. Die Forscher glauben, dass ihre Arbeit das Potenzial hat, die mikrobiellen Ökosysteme des Menschen zu stärken und damit die Bekämpfung von E. coli verbessert, wobei sie sich auf Anwendungen in Probiotika berufen.

Das komplette Paper der Studie mit dem Namen „A core–shell multi-drug platform to improve gastrointestinal tract microbial health using 3D printing“ kann online hier gelesen werden.

Forscher entwickeln 3D-Druckverfahren zur Erforschung der menschlichen Gehirnentwicklung

Forscher der Universität Oxford und der chinesischen Universität Hongkong haben ein neuartiges 3D-Bioprinting-Verfahren entwickelt, um besser zu verstehen, wie sich das menschliche Gehirn entwickelt. Mithilfe eines lipid-bilayergestützten Druckverfahrens druckten die Wissenschaftler menschliche Kortikalzellen in 3D in ein weiches, biokompatibles ECM-Matrigel. Dieses Verfahren ermöglichte es, die Zellen sowohl in natürliche als auch in unnatürliche Zellmuster präzise vorzuprägen, was wichtige Erkenntnisse über die Entwicklung der menschlichen Großhirnrinde lieferte.

Das komplette Paper der Studie mit dem Namen „Lipid‐Bilayer‐Supported 3D Printing of Human Cerebral Cortex Cells Reveals Developmental Interactions“ kann online hier gelesen werden.

Griechische Forscher untersuchen die Auswirkungen des Recyclings auf ABS-Filamente

Neue Forschungsarbeiten der Hellenic Mediterranean University untersuchen die Veränderung der mechanischen Eigenschaften von ABS-Filamenten als Reaktion auf das Recycling. Die Wissenschaftler führten eine experimentelle Simulation des Recyclingprozesses durch, wobei sie sich auf die thermomechanischen Behandlungen konzentrierten und eine Reihe von mechanischen Tests an FFF-Druckteilen durchführten. Als Ergebnis konnten sie die Auswirkungen eines wiederholten Recyclings in jeder Phase des Prozesses quantifizieren.

Das komplette Paper der Studie mit dem Namen „Sustainable Additive Manufacturing: Mechanical Response of Acrylonitrile-Butadiene-Styrene over Multiple Recycling Processes“ kann online hier gelesen werden.

Forscher ermitteln die Auswirkungen des Pulverrecyclings auf Edelstahl 316L

Forscher des I-Form Advanced Manufacturing Research Centre in Dublin haben eine Studie veröffentlicht, die die Auswirkungen der Wiederverwendung von Metallpulver auf die Porosität von 3D-Druckteilen untersucht. Das Team setzte Röntgentomographie, AFM-Rauhigkeitsmessungen (Rasterkraftmikroskopie) und Nanoindentationsmessungen ein, um die optimale Anzahl von Wiederverwendungszyklen für Edelstahlpulver aus 316L zu bestimmen.

Das komplette Paper der Studie mit dem Namen „X-ray Tomography, AFM and Nanoindentation Measurements for Recyclability Analysis of 316L Powders in 3D Printing Process“ kann online hier gelesen werden.

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David ist Redakteur bei 3Druck.com.