Home Forschung & Bildung 3D-gedruckte „künstliche Nase“ zur Erkennung von Gas

3D-gedruckte „künstliche Nase“ zur Erkennung von Gas

Am Campus der University of British Columbia in Okanagan (UBC) wurde eine „künstliche Nase“ hergestellt, die diverse Gase nachweisen kann. Für die Entwicklung wurde auch ein 3D-Drucker eingesetzt.

Die Nase ist ein wichtiges Organ. Der Geruchssinn hilft uns beim Erkennen von Gefahren (zB Rauch, verdorbenes Essen, giftige Substanzen usw.) und bietet auch sonstige Orientierungen. Aus diesem Grund forschen auch viele Wissenschaftler an Systeme, welche die Funktionalität von Nasen kopieren können. Die UBC hat daher einen 3D-gedruckten mikrofluidischen Gasdetektor entwickelt.

Das Gerät wurde im Advanced Thermo-Fluidic Laboratory von UBC Okanagan entwickelt. Es wurden zwei winzige Kanäle mit einem 3D-Drucker hergestellt. Jeder Kanal wurde mit einem anderen Material beschichtet damit sie unterschiedliche hydrophobe Eigenschaft aufweisen. Wenn verschiedene Gase wie Methanol und Hexan durch die Kanäle strömen, interagieren sie vor dem Austritt mit jedem Kanal. Der Unterschied zwischen diesen Wechselwirkungen kann gemessen, kartiert und dann verwendet werden, um zu bestimmen, welches Gas durch die Kanäle strömt.

In einem Video erklären die Forscher den Gasdetektor:

Microfluidics Gas Detector
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