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CELLINK und RoosterBio bieten „Bioink“ aus Hydrogel und Stammzellen zum 3D-Druck von Gewebe an

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Das schwedische Startup CELLINK, das vor einigen Monaten die erste universelle „Bioink“ auf den Markt gebracht hat, entwickelte nun in Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Unternehmen RoosterBio das erste druckbare Hydrogel versetzt mit lebenden Zellen.

RoosterBio produziert und vertreibt menschliche Stammzellen die aus Knochenmark und Fettgewebe gewonnen werden. Zusammen werden die Unternehmen nun ein Set zur schnellen Herstellung von Bio-Tinte mit integrierten Stammzellen vertreiben.

Dieses, zum Einsatz fertige, Material für Bioprinting Anwendungen könnte Forschern zukünftig Zeit sparen, die sie der Entwicklung eines für den 3D-Druck von Gewebemodellen geeigneten und mit lebenden Zellen kompatiblen Hydrogel widmen müssen. Die damit hergestellten 3D-Gewebemodelle würden aber nicht nur in der Forschung Verwendung finden, sondern auch bei der Erprobung von neuen Medikamenten.

Das Bioprinting Unternehmen Organovo aus den USA beispielsweise, stellt seine NovoGen Plattform sowie das 3D-gedruckte exVive3D Lebergewebe bereits Pharmafirmen zur Verfügung. Zukünftig könnte die Bio-Tinte von CELLINK und RoosterBio auch zum 3D-Druck von menschlichem Gewebe und Organen für Transplantationen verwendet werden. Erstmals angekündigt und vorgestellt wurde das Material auf dem TERMIS 2015 Kongress Anfang September in Boston. Wann es offiziell am Markt erhältlich sein wird, ist noch nicht bekannt.

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