Home Forschung & Bildung Chinesisches Kosmetikunternehmen stellt Haut am 3D Bioprinter her

Chinesisches Kosmetikunternehmen stellt Haut am 3D Bioprinter her

Das chinesische Kosmetikunternehmen JALA Group verwendet 3D Bioprinting um Haut für Tests von Kosmetikprodukten speziell für den asiatischen Markt herzustellen.

Während der Kosmetikkonzern L’Oreal bereits 2015 seine Zusammenarbeit mit dem Bioprinting Unternehmen Organovo zum 3D-Druck von Haut bekannt gegeben hat, verkündet die chinesische Jala Group ebenfalls 3D Bioprinting zu nutzen, um Haut zu drucken. Jala hat das Projekt für ein 3D-Hautmodell bereits vor rund fünf Jahren gestartet und will sich mit synthetischer „Asian Skin“ auf den asiatischen Markt spezialisieren.

Asiatische Haut unterscheidet sich neben dem Teint auch in ihrer Struktur und Beschaffenheit von der Haut der westlicheren Bevölkerung. Weiters spielen auch Umwelteinflüsse wie Ernährung und Luftverschmutzung eine große Rolle. Das in-vitro Hautgeweben, das mittels 3D Bioprinting auf Stammzellen gedruckt wird, eignet sich zur Durchführung von Test für Kosmetikprodukte. Nach dem Druckprozess, der in relativ kurzer Zeit abgeschlossen ist, unterläuft das 3D-Hautmodell einem 21-tägigen Reifungsprozess. Danach können diese für Forschung, Medikamentenerprobung sowie Tests von Kosmetikprodukten wie Makeup, Cremes oder Seifen verwendet werden.

Diese Technologie stellt zukünftig nicht nur eine Alternative zu Tierversuchen dar, sondern würde auch weitaus genauere Ergebnisse liefern, indem durch Anpassung der Stammzellen in der Biotinte die Verträglichkeit mit verschiedenen Haupttypen getestet werden kann.

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