Home Forschung & Bildung Das UM-Institut MERLN wird mithilfe von 3D-Bioprinting Nierengewebe entwickeln

Das UM-Institut MERLN wird mithilfe von 3D-Bioprinting Nierengewebe entwickeln

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Das Institut für Technologie-inspirierte regenerative Medizin (MERLN) der Universität Maastricht freut sich, eine Zusammenarbeit mit Aspect Biosystems, einem führenden Biotechnologieunternehmen im Bereich 3D-Bioprinting und Tissue Engineering, bekannt zu geben. Diese Zusammenarbeit beinhaltet die Platzierung einer RX1 ™ Bioprinting-Plattform im Labor von Professor Lorenzo Moroni, in dem das Kopfgewebe der Bioprinting-Forschung, Dr. Carlos Mota, zur Entwicklung von Nierengewebe eingesetzt wird. Im Rahmen des Kooperationsforschungsvertrags hat Aspect die Option, Produkte basierend auf den Forschungsergebnissen weiterzuentwickeln und zu vermarkten.

„Dies ist eine aufregende Gelegenheit“, sagt Prof. Moroni und Dr. Mota. „Die mikrofluidische Bioprinting-Technologie von Aspect ist aus Sicht der Flexibilität und Modularität sehr attraktiv. An der Universität Maastricht haben wir viel Energie in die Entwicklung von in vitro bioprintierten 3D-Modellen investiert, die wir als ersten Schritt betrachten, um das Wissen zu gewinnen, das für die Entwicklung regenerativer medizinischer Lösungen für den komplexen Gewebe- und Organersatz erforderlich ist. Wir haben bereits erste Schritte in Nierengewebemodellen unternommen, und wir freuen uns besonders darauf, unser Know-how in die Plattformtechnologie von Aspect einfließen zu lassen und sich mit ihrem innovativen Team zusammenzuschließen, von dem wir erwarten, dass es unsere Erkenntnisse und Auswirkungen in diesem Bereich beschleunigt.“

„Wir bei Aspect haben uns verpflichtet, mit führenden Forschungsgruppen im Bereich Tissue Engineering und Regenerative Medizin zusammenzuarbeiten, um die breite Anwendbarkeit unserer Technologie zu erkennen“, sagte Tamer Mohamed, Präsident und CEO von Aspect Biosystems. „Patienten mit lebensrettenden, aber belastenden Dialysebehandlungen warten oft auf Spenderorgane, deren Angebot stark eingeschränkt ist. Tissue-Ingenieure erkennen das Potenzial ihrer Arbeit zur Linderung dieses Problems, aber Nierengewebe ist komplex und äußerst schwierig zu erstellen. Es besteht auch ein starker Bedarf an geeigneten präklinischen In-vitro-Nierenmodellen zur Vorhersage der Nephrotoxizität und zur Untersuchung von Krankheiten in der biopharmazeutischen Industrie. Durch die Kombination des fundierten Know-hows bei MERLN mit unserer mikrofluidischen 3D-Drucktechnologie erhöhen wir unsere Fähigkeit, diese nierenbedingten Herausforderungen zu meistern.“

Über MERLN

Das Institut für Technologie-inspirierte regenerative Medizin (MERLN) strebt eine führende Position auf dem Gebiet der Biomedizinischen Technik an, indem kreative Forschung mit der Ausbildung einer interdisziplinären Wissenschaftlergeneration kombiniert wird. Die Aktivitäten von MERLN sind an der Schnittstelle von Biologie und Ingenieurwesen angesiedelt und zielen darauf ab, die Öffentlichkeitsarbeit auf der Ebene der Öffentlichkeitsbeteiligung, der Entwicklung und der Kommerzialisierung der Forschung zu maximieren. Die Vision von MERLN basiert auf dem Austausch von Wissen, Infrastruktur und Ambitionen.

Das Moroni Lab ist Teil des MERLN-Instituts an der Universität Maastricht in den Niederlanden. Die Forschungsgruppe wurde 2009 an der University of Twente, Niederlande, gegründet und hat ihre Wurzeln in der Biofabrikationstechnologie zur Kontrolle des Zellschicksals. Heute besteht das Moroni Lab aus mehreren lokalen und internationalen Kooperationen. Vor Ort tragen wir zum Ökosystem Brightlands bei, mit dem ein neues Programm für den 3D-Druck für biomedizinische Anwendungen etabliert wird. Die Nähe des Universitätsklinikums Maastricht ermöglicht eine enge Zusammenarbeit mit klinischen Abteilungen.

Über Aspect Biosystems

Aspect Biosystems ist ein in Privatbesitz befindliches Biotechnologieunternehmen, das an der Spitze des 3D-Bioprinting und Tissue Engineering tätig ist. Die mikrofluidische 3D-Drucktechnologie des Unternehmens ermöglicht Fortschritte beim Verständnis der Grundlagen der Biologie, der Erforschung von Krankheiten, der Entwicklung neuartiger Therapeutika und der regenerativen Medizin. Neben den internen Programmen konzentriert sich Aspect auf die strategische Partnerschaft mit Pharma- und Biotechnologieunternehmen sowie akademischen Forschern, um physiologisch und kommerziell relevante Gewebe zu schaffen. Diese Gewebe werden verwendet, um die Entdeckung und Entwicklung neuer Medikamente und Therapien voranzutreiben und zu beschleunigen.

Aspect Biosystems: Creating Meaningful Impact

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