Das US Naval Research Laboratory verwendet Metall-3D-Drucker

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Die Forschungseinrichtung der US Navy und des US Marine Corps hat Metall-3D-Drucker und die dazugehörige Software von Concept Laser erworben. Der gekaufte 3D Drucker schmilzt mittels eines Lasers Metallpulver auf und erzeugt so Schicht für Schicht Objekte aus Metall. 

Das US Naval Research Labratory (NRL), ist die wichtigste Forschungseinrichtung der US Navy und forscht unter anderem im Bereich Landfahrzeuge, Wasserfahrzeuge und Luftfahrzeuge. Gerade im Bereich Prototypen Produktion könnte da ein 3D-Drucker gut zum Einsatz kommen. Aus diesem Grund wurde ein „Komplettpaket“ von Concept Laser erworben.

Herzstück ist natürlich der 3D-Drucker M2 cusing machine, der aus Metallpulver verschiedene Objekte formen kann. Dafür wird das Pulver in hauchdünnen Schichten aufgetragen, anschließend schmilzt ein Laser es. Die Objekte die so entstehen werden aus Edelstahl bestehen.

Zur Qualitätsüberwachung wurde die Software QM Meltpool 3D angekauft und um die diversen Einstellungen zu überwachen kommt CL WRX Parameter 2.0 zum Einsatz.

We require a wide range of additive manufacturing capabilities, ranging from quality monitoring to process parameter development, and need an architecture conducive to that research and development effort

Nicht nur das NRL arbeitet mit 3D-Druck im militärischen Bereich, das US Militär will zum Beispiel 3D-gedruckte Drohne aus fliegenden Jets abwerfen. Auch das Australische Militär forscht in dem Bereich und genauso tun es auch die Forschungsabteilungen vieler Militärorganisationen und Waffenproduzenten weltweit. Im allgemeinen erhofft man sich durch 3D Druck eine schnellere und günstigere Prototypenfertigung, bestimmte Teile die wirklich eingesetzt werden können auch günstiger oder mit besseren Eigenschaften 3D-gedruckt werden.