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Echte Fische durch 3D-gedruckte Fische retten

3D-gedruckte Roboterfische können viele Aufgaben erfüllen. Eine der Wichtigsten ist wohl der Schutz ihrer natürlichen Artgenossen. Gerade in Zeiten der vermehrten Verschmutzung von Gewässern durch Gifte und Kunststoffe – könnten sich die 3D-gedruckten Roboterfische beweisen.

Aktuell bemüht sich die Forschung weltweit darum, möglichst exakte Replikate von echten Fischen zu erzeugen. 3D-gedruckte Roboterfische können heute schon gesteuert werden und eine Vielzahl von Bewegungen von echten Fischen nachahmen. In Zukunft hofft man, dass 3D-gedruckte Roboterfische statt echten Fischen in Experimenten eingesetzt werden können.

Eine andere Idee haben Forscher für Zebrafische. 3D-gedruckte Roboterfische sollen die Fischschwärme von gefährlichen Umgebungen weg locken. Wenn etwa Öl oder ein anderer bedrohlicher Stoff ausgelaufen ist, könnten Fische so vor der akuten Bedrohung geschützt werden.

In nature, robotic fish can potentially be used to drive schools of fish away from dangers, such as oil spills

Um die Forschung überall weltweit zu fördern wurden in aktuellen Versuchen auch nur einfache Komponenten eingesetzt. Wichtige Grundbausteine werden mit 3D-Drucker hergestellt. Die Elektronik besteht aus Standardkomponenten wie etwa Motoren, Schrittmotoren, Akkus und Webcams zur Sensorik.

Zur Steuerung werden zwei grundlegende Paradigmen eingesetzt: Open-Loop und Closed-Loop. Bei Closed-Loop Systemen werden Messwert erfasst und die aktuelle Steuerung miteinbezogen. So ensteht ein Verhalten, das besser auf verschiedenen Situationen reagieren kann und „klüger“ wirkt. Der Rechenaufwand für Closed-Loop Systeme ist aber auch deutlich höher, als es bei Open-Loop der Fall ist.

Die aktuellen Forschungsergebnisse werden am 12. Juni auf der Atlantic Design and Manufacturing Show öffentlich präsentiert.

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