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EOS unterstützt Robotertechnik Forschungsprojekt „Roboy“

3D-DruckerHersteller EOS sponsert das Forschungsprojekt Roboy an der Technischen Universität München, bei dem ein Roboter gebaut werden soll, der sich genauso bewegt wie ein Mensch und auch ähnlich flexibel, geschickt und widerstandsfähig ist.

Bei dem ersten Prototyp Roboy Junior sind anstelle von Motoren, Muskel und Sehnen verbaut. Diese sind von einem 3D-gedruckten Gehäuse umschlossen, das mit EOS Kunststoff-Druckern hergestellt wurde. Da die additive Fertigung ein hohes Maß ein Komplexität und Designfreiheit ermöglicht konnten beispielsweise die Unterarme und Hände des Roboters in einem Stück gedruckt werden, einschließlich der Gelenke und einzelnen Fingerglieder.

Rafael Hostettler, Roboy-Projektleiter, erklärt:

„Bei der Softwareentwicklung kann Software durch schnelle Entwicklungszyklen direkt getestet und so verbessert werden. Durch Additive Fertigung können wir diesen Ansatz auch in der Robotik anwenden und eine schnelle Hardwareentwicklung ermöglichen: Ein Bauteil wird gefertigt, am Roboy getestet und bei Bedarf verbessert. So lassen sich in einem Bruchteil der Zeit optimal funktionierende Teile finden.“ Und weiter: „Die AM-Technologie von EOS spielt dabei eine Schlüsselrolle – sie erlaubt die schnelle Herstellung von Roboy-Teilen in geringer Stückzahl und damit die iterative Hardwareentwicklung, die für unser Projekt entscheidend ist.“

Roboter werden zukünftig eine immer wichtigere Rolle in unserer Arbeitswelt und Gesellschaft spielen. Eine dem menschlichen Körper ähnliche Morphologie bringt dabei wichtige Vorteile mit sich. Zunächst ist der menschliche Bewegungsapparat eine bewährte Lösung für dynamische und geschickte Maschinen. Weiters wird so die Interaktion zwischen Mensch und Maschine viel intuitiver und natürlicher. Der Mensch hat seine Umgebung außerdem über Jahrhunderte seinen Bedürfnissen angepasst; somit können menschenähnliche Roboter einfacher in diese Umgebung integriert werden.

Dr. Adrian Keppler, Chief Marketing Officer (CMO) bei EOS:

„Viele Unternehmen konzentrieren sich auf die Entwicklung künstlicher Intelligenz, lediglich eine kleine Anzahl von Projekten weltweit beschäftigt sich mit der Entwicklung humanoider Roboter in der Form, wie es das Roboy-Projekt tut. Wir sind stolz, diese Forschung zu unterstützen. Die Additive Fertigung zeigt dort ihre Stärken, wo die konventionelle Fertigung an Grenzen stößt und setzt an den Stellen an, wo Konstruktion, Design und Fertigung neu durchdacht werden müssen, um Lösungen zu finden. Damit ist die Technologie von EOS die ideale Lösung für ein so ambitioniertes Forschungsprojekt wie die Roboy-Entwicklung.“

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