Home Forschung & Bildung Forscher verwenden 3D-Druck zur Herstellung von Metamaterialien

Forscher verwenden 3D-Druck zur Herstellung von Metamaterialien

Eine Gruppe von Forschern des Hesso Platttner Instituts in Deutschland hat eine Technik zum 3D-Druck von „digitalen Metamaterialien“ entwickelt. Mit der Technik können komplexe Geräte wie Kombinationsschlösser 3D-gedruckt werden.

Grundlegend baut die Arbeit der Wissenschaftler auf ihrer eigenen Forschung auf, sie hatten Erforscht wie man mechanische Strukturen am besten 3D-Drucken kann. Doch die Forschung und Entwicklung ging weiter und die Wissenschaftler haben Zellen entwickelt, die einfache logische Funktionen besitzen.

Diese logischen Zellen funktionieren eigentlich relativ simpel: eine Art 3D-gedruckte Feder! Die Feder besitzt nur zwei Zustände: Entweder gespannt oder entspannt – wer sich mit Binärlogik etwas auskennt, erkennt natürlich sofort, dass das auch die beiden Zustände sind mit der unsere gesamte digitale Welt funktioniert.

To implement logic functions, we need to go beyond merely transmitting signals to also evaluating signals, which we achieve by blocking them

Die Zellen besitzen einen Input und einen Output Port, 82 Zellen kombiniert ergeben das Kombinationsschloss. Zusammen mit der Forschung an grundlegenden mechanischen Strukturen konnten die Wissenschaftler so eine einfache Tür mit Kombinationsschloss bauen. In einem Video zeigen die Wissenschaftler die Funktion des Türschlosses:

Digital Mechanical Metamaterials (CHI'17, 30s preview)

Da es sich hier immer noch um Grundlagenforschung handelt, wird es mit großer Wahrscheinlichkeit in Zukunft noch weitere Errungenschaften auf dem Gebiet geben.

 

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Dominik studiert derzeit Wirtschaftsinformatik an der TU-Wien. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich mit neuartigen Technologien und speziell mit 3D-Druck. In seiner Freizeit beschäftigt sich Dominik außerdem mit Embedded-Systems sowie deren Programmierung und ist außerdem ehrenamtlich bei mehreren Organisationen tätig.