Fraunhofer startet Entwicklung von USP-Laser für 3D-Druck

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Die Fraunhofer Gesellschaft forscht derzeit an USP-Lasern. Bei solchen Lasern werden ultrakurze Impulse ausgegeben, eine mögliche Anwendung sehen Forscher im 3D-Druck bei Verfahren wie SLA.

Ziel der aktuellen Forschung ist es, die maximale Performance bei USP-Lasern zu erreichern. Dafür wurde das APS Verfahren (Advanced Photon Sources) eingesetzt. Bei diesem Verfahren wird eine Lichtquelle eingesetzt die hochenergetische und sehr helle Röntgenstrahlen erzeugt.

Aktuell wurde die Leistung eines 100 Watt USP-Laser getestet. Dieser Test verlief so: ein ultrahartes Keramik/Kunststoffmaterial sollte geschnitten werden. Mit dem 100 Watt Laser ist das aber nicht gelungen. Jetzt untersuchen die Forscher warum dieser Test nicht funktioniert hat. Bis 2022 sollen die Laser jedenfalls eine Leistung von 10 Kilowatt erreichen – deutlich mehr als es bei herkömmlichen Lasern der Fall ist.

Das Budget für die folgende Forschung beträgt 10 Millionen Euro für die nächsten 3 Jahre. Partner arbeiten auch an anderen Anwendungen, abseits des 3D-Drucks. So könnten die UPS-Laser etwa für medizinische Anwendungen wie Operationen am Auge eingesetzt werden. Zudem glauben die Forscher, dass sich mit der Weiterentwicklung der Technologie auch noch andere Anwendungsgebiete erschließen lassen, wie etwa die Herstellung von Chips.

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