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Laboratory für Manufacturing Innovation in Niederösterreich eröffnet

Zusammen haben das Bundesland Niederösterreich, die FH Wiener Neustadt und die Wirtschaftskammer Niederösterreich das Laboratory für Manufacturing Innovation (kurz LMI) eröffnet. Für rund 2.1 Millionen Euro entstand das neue Labor, das Anlaufstelle für Unternehmen sein soll.

Besitzer des neuen Labors ist die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH, ein Forschungsunternehmen das 1998 von der FH Wiener Neustadt gegründet wurde. Finanziert wurde das 2.1 Millionen Euro teure Labor zu 50% vom Bundesland Niederösterreich, zu 26% von der FH Wiener Neustadt und zu 24% von der Wirtschaftskammer Niederösterreich.

Zur Infrastruktur des Labors zählen eine Laserstrahlschmelzanlage für den 3D-Druck von Metallen, eine Laserstrahlschmelzanlage für den 3D-Druck von Kunststoffen und ein Wärmebehandlungsofen für metallische Bauteile. Zusätzlich gibt es noch eine Kammer zum Testen diverser 3D-gedruckter Objekte.

Das 3D-Druckzentrum soll auch als Ansprechpartner für die Wirtschaft dienen. Dadurch soll additive Fertigung in Niederösterreich weiter vertrieben werden und die Unternehmen von neuen Herstellungsverfahren profitieren.

Das neue 3D-Druckzentrum schafft für unsere produzierende Wirtschaft Möglichkeiten, die wir bisher nicht hatten. Wir gehen davon aus, dass rund 1.500 Unternehmen mit 56.000 Beschäftigten aus der gewerblichen und industriellen Produktion davon durch Forschungsaufträge in ganz besonderem Maß profitieren werden

Gleichzeitig dient das Labor aber auch als wichtiges Lehrmittel an der FH Wiener Neustadt. So können die Möglichkeiten additiver Fertigung erprobt werden und die Einsatzbereiche der Technologien besser abgeschätzt werden.

Seit 2010 baut die FOTEC Know-how und Laborinfrastruktur für den 3D-Druck von Metallen auf. Künftig wollen wir zur zentralen Anlaufstelle für sämtliche Fragen rund um diese zukunftsweisende Technologie werden.

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viaWN24
QuelleAPA
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Dominik studiert derzeit Wirtschaftsinformatik an der TU-Wien. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich mit neuartigen Technologien und speziell mit 3D-Druck. In seiner Freizeit beschäftigt sich Dominik außerdem mit Embedded-Systems sowie deren Programmierung und ist außerdem ehrenamtlich bei mehreren Organisationen tätig.