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Luyten und University of New South Wales (UNSW) wollen Mondbasis mit 3D-Drucker bauen

Das australische 3D-Druck-Bauunternehmen Luyten hat eine Absichtserklärung mit der University of New South Wales (UNSW) unterzeichnet, um die Entwicklung und Bereitstellung von 3D-Drucktechnologie für den Bau von Gebäuden auf dem Mond zu ermöglichen.

Seit seiner Gründung im Jahr 2020 hat es sich Luyten zur Aufgabe gemacht, das Bauen in einer Vielzahl von Branchen einfacher und nachhaltiger zu machen, indem es die Bauzeit und -kosten, die Menge des anfallenden Bauschutts und die Auswirkungen der Bautätigkeiten auf die Umwelt reduziert. Laut dem Unternehmen gibt es eine hohe Nachfrage für die 3D-Drucktechnologie des Herstellers. Als Reaktion auf die globale Nachfrage erweitert Luyten nun den Anwendungsbereich seiner Technologie auf das Moon Building.

Im Rahmen der Absichtserklärung werden die UNSW und Luyten zusammenarbeiten, um Technologien zu entwickeln, zu testen und zu implementieren, die Lösungen für das Bauen auf dem Mond ermöglichen. Ahmed Mahil, Mitbegründer und CEO von Luyten, zeigte sich von der Zusammenarbeit mit der Universität hocherfreut.

„Unser gemeinsames Fachwissen und unsere Leidenschaft für innovative und außergewöhnliche Bauprojekte, die eine Reihe von miteinander verflochtenen Disziplinen umfassen, werden der Menschheit helfen, die Besiedlung des Mondes und anderer Planeten zu beschleunigen. Unsere Partnerschaft wird Australiens führende Rolle in der sich schnell entwickelnden Weltraumwirtschaft festigen.“

Laut Associate Professor Matthias Hank Haeusler, dem Fachbereichsleiter des Bachelor of Computational Design (CoDe) an der Australian School of Architecture + Design (Built Environment), UNSW, wird die Absichtserklärung sicherstellen, dass die besten Köpfe des Landes am Aufbau von Kapazitäten für den Mondbau beteiligt sind.

Zu Beginn der Entwicklung hatte das Team von Luyten mögliche Bau- und Konstruktionsprobleme, die auf dem Mond entstehen könnten, gar nicht auf dem Schirm. Erst durch Fachgespräche entschloss sich das Unternehmen selbst Lösungen für diesen Bereich anzubieten. Das Team startete deshalb das Projekt Meeka. Meeka bedeutet Mond in einigen Sprachen der australischen Ureinwohner.

Die Arbeiten im Rahmen des Projekts befinden sich laut dem CEO in einem fortgeschrittenen Stadium. Derzeit sind die Arten von Materialien und Designs, die für Bauzwecke auf der Mondoberfläche benötigt werden, in der Feinabstimmung.

Der wendige und wandelbare 3D-Drucker, der für die Bauarbeiten auf dem Mond entwickelt wurde, heißt Platypus Galacticas. Der Arbeitsraum des Druckers beträgt 3 m x 4 m (Höhe und Breite). Dieser kann auf 9 m x 12 m erweitert werden. Der Drucker lässt sich in weniger als 30 Minuten einrichten.

Eine Übersicht von Unternehmen, die sich mit dem 3D-Druck von Häusern beschäftigen, finden Sie hier. Mythen über den Hausbau mit 3D-Druck haben wir hier zusammengefasst.

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