Home Forschung & Bildung Österreich: Landesberufsschule Neunkirchen bekommt Metall 3D-Drucker

Österreich: Landesberufsschule Neunkirchen bekommt Metall 3D-Drucker

Die Landesberufsschule (LBS) Neunkirchen in Österreich verfügt seit kurzer Zeit über einen neuen 3D-Drucker. Zum Einsatz kommt dieser etwa im Unterricht der Lehrberufe Werkzeugbautechnik, Gießereitechnik oder Wärmebehandlungstechnik.

„Für die Berufsschulen ist es enorm wichtig, dass sie am aktuellen Stand der Technik sind. Guter praxisorientierter Unterricht benötigt neben gut ausgebildeten Lehrkräften auch entsprechende technische Ausstattung“, erklärt Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

„In handwerklichen Berufen erleben wir derzeit einen stetigen Wandel, besonders hinsichtlich der Automatisierung. Diese Entwicklung ist auch für die Landesberufsschulen eine Herausforderung, weshalb wir ihnen als Land Niederösterreich als starker Partner zur Seite stehen“, erklärt Teschl-Hofmeister.

Im Herbst 2017 wurde die Neuordnung des berufsbildenden Landesschulwesens Niederösterreichs begonnen. Teil des rund 110 Millionen Euro schweren Projektes sind auch die technischen Qualifikationsmaßnahmen für gewerbliche Berufsschulen und landwirtschaftliche Fach- und Berufsschulen.

3D-Drucker werden bereits in vielen handwerklichen Berufen eingesetzt. So werden beispielweise in der Gießereitechnik Modelle zum Abformen benötigt, diese können 3D-Modelle aus dem 3D-Metalldruck sein. Durch die Verwendung eines 3D-Metalldruckers im Unterricht können die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe von Praxisbeispielen erkennen, wie wichtig die gießtechnisch optimierte Modellplanung ist. So konstruieren die Schülerinnen und Schüler der Gießereitechnik im Unterrichtsgegenstand CGF ein Modell, das sie im Anschluss im 3D-Metalldruck ausdrucken und im Fachpraktikum als Gießmodell verwenden. Dabei sehen die Schülerinnen und Schüler rasch die wichtigen Parameter, die ein Modell aufweisen muss, um praxisnahe Ergebnisse zu bringen.

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