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Reaktionsgefäße aus dem 3D-Drucker

Forscher der Universität Glasgow haben mithilfe eines 3D-Druckers Reaktionsgefäße erzeugt, die künftig in Labore zur Medikamenten-Herstellung verwendet werden könnten.

Reaktionsgefäße sind Behälter um chemische Reaktionen kontrolliert ablaufen zu lassen. Mithilfe eines Fab@Home 3D-Druckers, haben schottische Chemiker solche Gefäße aus Polymer-Gel erstellt und bereits erste Erfolge verbucht.

Mithilfe der 3D-Drucktechnologie, konnten sie individuelle Gefäße herstellen, die aus mehreren verbundenen Kammern bestehen. Darin sind verschiedene Chemikalien eingebracht die nach Anstich durch eine Nadel ineinanderfließen und einen chemischen Prozess starten. Das Mischverhältnis und die Reaktionen können dabei durch die Größe und den Aufbau der Kammern gezielt gesteuert werden. Durch das Polymer-Gel, schliesst sich der Behälter auch nach dem Nadelstich nach außen wieder wasserdicht ab.

Printing custom chemistry reactionware

Den Wissenschaftlern rund um Lee Cronin, soll es so bereits gelungen sein, gleich drei bisher unbekannte Verbindungen zu synthetisieren. Diese Technologie könnte künftig zur Herstellung von persönlichen Medikamenten verwendet werden, glauben die Wissenschafter.

Link: nature chemistry, RSC

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