YouBionic stellt Prototyp der 3D-gedruckten Handprothese fertig – Update: YouBionic Hand für € 1.200 verfügbar

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Die 3D-gedruckte Handprothese „YouBionic“ wird von einem Team unter der Leitung von Federico Ciccarese entwickelt und der erste Prototyp wurde kürzlich fertiggestellt. 

10.11.2014: Die Teile der durch einen Arduino gesteuerte Prothese werden mittels Selective Laser Sintering hergestellt und der Preis soll sich auf nur € 1000 belaufen. Im Vergleich dazu kostet eine herkömmlich hergestellte Handprothese um die € 30.000 und ist somit für viele nicht erschwinglich.

YouBionic verwendet ein ausgeklügeltes Computer-System um die Bewegungen der Finger zu ermöglichen. Diese basieren auf Signale ausgehend vom Gehirn des Trägers. Ciccarese sucht derzeit nach Investoren um die Forschung und Weiterentwicklung seines Projekts zu finanzieren und so bald ein fertiges „Produkt“ auf den Markt bringen zu können.

 

10.8.2015: Update – YouBionic arbeitet an 3D-gedruckten Roboterarmen

Das italienische Startup testet derzeit 3D-gedruckte bionische Arme, die entweder als Ersatz oder als Erweiterung der bestehenden Arme dienen sollen. Diese werden, wie auch schon die Handprothese, mittels Arduino gesteuert und die Bewegung erfolgt durch elektrische Impulse ausgelöst durch Muskelanspannung.

youbionic_arm_3d_printing_3d_druckErste Versuche mit dem Prototypen haben sich als erfolgreich herausgestellt. Laut Zukunftsvision der Entwickler, sollen Träger von YouBionic-Erweiterungen dazu in der Lage sein, gleichzeitig vier Arme zu bewegen.

In folgendem Video zeigt YouBionic auch die Fortschritte in Bezug auf Steuerung und Bewegung des zweiten Prototypen der bionischen Handprothese:

 

02.01.2017: Update – 3D-gedruckte Handprothese YouBionic für € 1.200 erhältlich

Der italienische Techniker Federico Ciccarese hat vor Kurzem die Verfügbarkeit der YouBionic Handprothese für € 1.200 bekannt gegeben. Die durch Muskelanspannung steuerbare, 3D-gedruckte Hand kann sowohl als Ersatz für eine fehlende Hand sowie als zusätzliche Unterstützung bei eingeschränkter Beweglichkeit vom Träger verwendet werden.

Neben den 3D-gedruckten Bauteilen verwendete Ciccarese einen Arduino Mikroprozessor, Servomechanismen sowie verschiedene Sensoren.