Zusammenarbeit zum 3D-Druck von Organen gestartet

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Eines der potentiell wichtigsten Anwendungsgebiete von 3D-Druck ist die Medizin. In einem Projekt wollen Forscher daran arbeiten, Organe mit dem 3D-Drucker herstellen zu können.

Damit derart komplexe Vorhaben gelingen können braucht es eine Menge Know-How und natürlich Geld um die notwendige Forschung zu bezahlen. Eine Vereinbarung zwischen der Indiana University School of Medicine (IU) und dem Unternehmen Lung Biotechnology (PBC) soll das komplexe Vorhaben möglich machen.

Das Team der Indiana University School of Medicine hat bereits Forschung in dem Bereich vorgenommen. So ist bereits möglich Gewebe mit 3D-Druckern herzustellen. Durch die Finanzierung, die Teil der Vereinbarung ist, soll es Möglich gemacht werden, gedruckte Gewebe genau zu untersuchen und diverse Versuche durchzuführen. Laut Angaben der Forscher ist es zudem am Wahrscheinlichsten, das als erstes Haut mit 3D-Druckern hergestellt werden. Komplexere Organe sind nochmals deutlich schwieriger in der Herstellung.

Most of our tissues which make up our organs have a lot of different cell types. They are also vascularized, which means they have a lot of blood vessels that are basically channeling through them. When we get there that’s when I can tell you how long it took. That’s because the body is so complex and there’re so many different parts and so many responses. I couldn’t tell you how long it would take but we’re on the road to that destination.

Wann es möglich sein wird (und ob überhaupt) Haut oder innere Organe mit dem 3D-Drucker herzustellen, kann aktuell noch nicht vorhergesagt werden. Klar ist nur, dass weltweit intensiv an dieser Aufgabenstellung geforscht wird und es bereits große Fortschritte auf dem Gebiet gibt.

Endless Curiosity: 3D Bioprinting

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