3D-Druck bringt kostengünstige Energie-Lösungen für Entwicklungsländer

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1,3 Milliarden Menschen haben laut Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) keinen Zugang zu Elektrizität. Aus diesem Grund gibt es innovative Unternehmen, die Möglichkeiten finden wollen Strom auch in abgelegenen Gegenden zu bringen. Immer häufiger nutzen die Firmen bei der Umsetzung der Projekte 3D-Druck.

Peppermint Energy ist ein Startup aus South Dakota, welches Solar-Energie-Lösungen entwickelt. Zu dem wichtigsten Produkt gehört das mobile Panel „Forty2“, welches u.a. über das Crowdsourcing-Portal Kickstarter finanziert wurde. Der Solargenerator erzeugt mithilfe der Sonneneinstrahlung genügend Strom für Lampen, Laptops oder sogar einen großen Kühlschrank. Als Energiespeicher dient eine Batterie, die nach Sonnenuntergang die Stromversorgung übernimmt. Das Gerät kann für Camper ein praktisches Gadget sein, aber für Entwicklungsländer kann der Solargenerator lebenswichtig sein.

Der Forty2 hat ein stabiles Gehäuse um die Technik und den Akku zu schützen. Bei der Entwicklung mussten viele Anpassungen vorgenommen werden. Um das kostengünstig zu ermöglichen hat Peppermint Energy auf 3D-Druck-Technologie von Stratasys zurückgegriffen. So konnten die Prototypen leicht angepasst werden. Brian Gramm, einer der Gründer des Unternehmens, schätzt die Einsparungen durch 3D-Druck auf 250.000 Dollar.

Solar Energy in a Suitcase Prototyped with Fortus® 3D Production System

„Designs For Hope“ aus Alabama hatte ähnliche Erfahrungen. Das Unternehmen wollte einen Generator für Fahrräder entwickeln. Hierfür wurde u.a. auch eine Halterung gebraucht. Um die beste Form zu finden wurde für die Prototypen-Erstellung 3D-Druck-Technologie eingesetzt.

Gastbeitrag: David Gotsch
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(c) Picture: YouTube-Screenshot

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