Home Gastbeiträge Britische Firma hat Detektor für 3D gedruckte Waffen präsentiert

Britische Firma hat Detektor für 3D gedruckte Waffen präsentiert

Durch die Entwicklung der 3D-druckbaren Open Source Waffe „The Liberator“ kamen Befürchtungen auf, dass dies der allgemeinen Sicherheit schaden könnte. Jeder mit einem 3D-Drucker hat somit die Möglichkeit eine Waffe zu erzeugen, die fast nur aus Kunststoff besteht und somit nicht von herkömmlichen Waffen-Detektoren erfasst werden kann.

Radio Physics Solutions hat aus diesem Grund angekündigt einen Detektor zu produzieren, der als erster Scanner die Möglichkeit hat 3D gedruckte Waffen mit Hilfe von Radiowellen zu erkennen.

Der Scanner wurde von der Manchester Metropolitan University (MMU) entwickelt und vom Innenministerium sowie der Metropolitan Police mitfinanziert. Die Entwickler haben einen Vertrag mit dem Sicherheits-Unternehmen Radio Physics Solutions geschlossen um den Scanner kommerziell verfügbar zu machen.

Der Scanner hat einen eingebauten Computer, welcher mit einer Künstlichen Intelligenz (KI) Radiowellen in Echtzeit analysieren kann. Das Gerät kann in einer Distanz von bis zu 25 Meter arbeiten. Die reflektierten Wellen werden analysiert und miteinander verglichen. So können auch Waffen erkannt werden, die nicht aus Metall hergestellt wurden.

Laut den Entwicklern gibt es mit dem Scanner auch keine Probleme mit der Privatsphäre, denn der Benutzer sieht nur ein normales Videobild. Auf einem Bildschirm wird lediglich die Stelle markiert an welcher das gesuchte Objekt sein soll.

Radio Physics Solutions hat bisher zwei Prototypen und sammelt gerade weiteres Kapital über die Plattform Syndicate Room um das Produkt zu verbessern. Das Unternehmen will 600.000 Pfund (ca. 724.000 Euro) aufbringen. Bisher haben 10 Unterstützer 413.500 Pfund investiert.

Gastbeitrag: David Gotsch
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(c) Picture: YouTube-Screenshot

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