faBrickation: 3D-Druck mit Lego kombinieren

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Das Hasso-Plattner-Institut, ein An-Institut der Universität Potsdam, hat für die „ACM CHI Conference on Human Factors in Computing Systems„, welche zwischen dem 26. April und 1. Mai 2014 in Toronto stattfinden wird, eine Kombination von 3D-Druck und Lego entwickelt.

Das System mit dem Namen faBrickation ermöglicht den Import von 3D-Objekten. Das CAD-Tool hat die Funktion „Legofy“, welche das Modell in Lego-Form anzeigt. Man bekommt somit eine Anleitung wie man das gewünschte Objekt mit Legosteinen bauen kann. Im Programm hat man jedoch die Möglichkeit einzelne Lego-Teile mit Vorlagen für den 3D-Druck zu ersetzen. Das eignet sich vor allem für feine Elemente, die man nur schwer mit Lego umsetzen kann. Diese Vorlagen können als STL-Datei exportiert werden und mit einem 3D-Drucker ausgedruckt werden. Das Lego-Objekt kann mit den gedruckten Elementen verbunden werden.

faBrickation: Fast 3D Printing Using Lego Bricks

Der Vorteil durch die Kombination ist, dass man manche 3D-Modelle so schneller umsetzen kann als wenn man sie nur mit einem 3D-Drucker produzieren würde. Das Demo-Objekt im Video wurde mit der Methode innerhalb von 67 Minuten erstellt. Wenn man komplett mit einem 3D-Drucker ausgedruckt hätte, hätte der komplette Vorgang 14 Stunden und 30 Minuten gedauert.

Man hat Möglichkeiten auch nachträglich noch einzelne Elemente mit einem 3D-Druck zu ersetzen und mit Lego auszutauschen.

Gastbeitrag: David Gotsch
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(c) Picture: Hasso-Plattner-Institut