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IHK-Interview zu Industrie 4.0 und 3D-Drucken

Wiesbaden, April 2016: In den Tagen der Hannover-Messe ist das Schlagwort Industrie 4.0 wieder in aller Munde. Basierend der Annahme, dass die Digitalisierung der Produktion – nach der Einführung von Dampfmaschine, Fließband und Computer – eine vierte industrielle Revolution nach sich zieht wurde dieser Begriff vor genau 5 Jahren erstmals eingeführt. Unter dem Titel „Industrielle Revolution!“ widmete das IHK-Hessen-Magazin „Hessische Wirtschaft“ diesem Thema eine komplette Ausgabe, einschließlich eines Beitrages zum Thema 3D-Druck, in dem auch 3D Activation, der 3D-Druck-Service aus Wiesbaden und Thun/Schweiz, mit einem Interview gewürdigt wurde.

Ausgehend von der Entstehungsgeschichte von 3D Activation wird dabei zunächst daran erinnert, wie schwierig es damals, im Jahr 2011, noch war, potenziellen Kunden das revolutionäre Potenzial der 3D-Druck-Technologie näher zu bringen. Eine Lampe oder ein Werkzeug, weder gedreht noch geschweißt, sondern komplett aus dem 3D-Drucker? Das konnte sich damals, vor gerade erst 5 Jahren, noch niemand so richtig vorstellen. Mittlerweile haben sich die Zeiten so sehr geändert, dass die 3D Activation GmbH ihren Kundenstamm längst auch auf Branchen außerhalb der klassischen industriellen Produktion (wie insbesondere der Automobil-Industrie) erweitern konnte.

Ein wichtiges Beispiel in diesem Zusammenhang ist die Modebranche.

„Es besteht ein Riesenbedarf, Mode- und Designprojekte mit Hilfe von 3D-Druck umzusetzen“, erläutert Fabian Strohschein, Geschäftsführer der 3D Activation GmbH, im IHK-Magazin-Artikel.

Konkret zeugen davon bereits durchgeführte Druckaufträge für Deichmann, Marc Cain oder die beiden Designerinnen Alexa Chan und Pia Hinze. Für den Marc-Cain-Auftrag, 3 aus 1320 beweglichen Elementen bestehende 3D-Druck-Röcke, wurde 3D Activation sogar mit dem silbernen Preis der Printstars 2014 ausgezeichnet.

Auch Forschungsinstitutionen, Modellbauer und Künstler wissen die technischen und ökonomischen Vorteile der 3D-Druck-Technologie mehr und mehr zu schätzen.

Zugleich weist Strohschein in diesem Interview Befürchtungen zurück, Industrie 4.0 und insbesondere 3D-Druck könnten Massenarbeitslosigkeit nach sich ziehen.

„Jedoch wird es keine menschenleere Fabrik geben“, so Strohschein dazu, „denn besonders bei technisch anspruchsvollen Projekten, der Datenkonstruktion und –entwicklung wird auch langfristig menschliches Know-how gefragt sein.”

Mehr über dieses Interview und zahlreiche weitere 3D-Druck-Themen lesen Sie in unserem Blog.

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