Home Gastbeiträge Kunst aus dem 3D-Drucker: „Hans Wurst“ reist um die Welt

Kunst aus dem 3D-Drucker: „Hans Wurst“ reist um die Welt

Wiesbaden, Januar 2017: Die Idee des Hamburger Künstlers Ruben Zickmann war es zunächst, eine tragbare Figur auf den Mount Everest zu schicken. Was daraus entstand war schließlich das „Projekt Hans Wurst“, welches Zickmann mit Hilfe unseres 3D-Druck-Services verwirklichte, und zwar in Form einer Reise rund um die Welt.

Gestartet im Frühjahr 2015, stand das „Projekt Hans Wurst“ zunächst unter alles andere als günstigen Vorzeichen. Das schreckliche Erdbeben vom 25.April 2015, das zahlreiche Menschen in der Everest-Region das Leben kostete führte nämlich dazu, dass China in jenem Jahr den Aufstieg zum Mount Everest sperrte. Gut 1 Jahr später gelang der Aufstieg der 3D-Druck-Figur auf den höchsten Gipfel schließlich doch noch. In dieser Zeit wurde die Idee geboren, „Hans Wurst“ um die Welt zu schicken.

Über Kanada und Gran Canaria nach Südafrika

Über Shanghai und Hongkong ging es für die kleine Skulptur weiter nach Seoul, zu einem Fototermin am Palast der glänzenden Tugend. Es folgte San Francisco, mit Golden Gate Bridge und Alcatraz als Locations, danach ging es für „Hans Wurst“ quer durch Kanada, unter anderem nach Toronto und zu den Niagara-Fällen. Über den Atlantik ging die Reise weiter nach Gran Canaria, und schließlich nach Südafrika.

Im Städtchen Gaansbai, in der Provinz Westkap, 170 Kilometer südöstlich von Kapstadt, lichtete Fotografin Andrea Lehnert den kleinen „Hans Wurst“ sowohl mit weißen Haien als auch mit Pinguinen ab. Da sowohl der weiße Hai als auch der afrikanische Pinguin vom Aussterben bedroht sind leistete „Hans Wurst“ mit seiner Publicity somit sogar einen kleinen Beitrag zum Artenschutz.

Entstanden war „Hans Wurst“ seinerzeit im Selektiven Lasersintern (SLS-Druck), aus dem Material PA2200, einem dem Nylon chemisch eng verwandtem Kunststoff. Den Hintergrund bildete dabei Ruben Zickmanns nach einem weder zerbrechlichen, noch (für den Aufstieg auf den Mount Everest) allzu schweren Material.

Mehr über die Stationen des „Projekts Hans Wurst“ lesen Sie in unserem Blog, auch über einen Bericht darüber im Wiesbadener Kurier.

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