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Organische Photovoltaik mit Hilfe von 3D-Druck

Bisher war bei Solarenergie Sonnenschein eine kritische Komponente bei der Energieerzeugung. Forscher des National Physical Laboratory (NPL) haben nun aber angekündigt, dass sie eine Technologie entwickelt haben, welche effizienter bei bewölktem Wetter als bisherige Techniken arbeitet.

Dr. Fernando Araujo de Castro, Wissenschaftler des National Physical Laboratory in Großbritannien, führt Forschungen im Themenbereich Photovoltaik und organische Elektronik durch. Bei seiner Arbeit konzentriert er sich auf die Material – und Produktentwicklung.

Die sogenannte organische Photovoltaik besteht aus kleinen organischen Molekülen, die als Halbleiter agieren wenn sie der Sonnenstrahlung ausgesetzt sind. Das innovative an dieser Technik ist, dass dies in einer Lösung aufgelöst werden kann und dann mit Hilfe von 3D-Druck in die verschiedensten Formen gebracht werden kann.

Derzeit ist laut Castro die organische Photovoltaik der siliziumbasierten Gegenstücke noch unterlegen, aber es wird jedoch erwartet, dass sich das in den nächsten Jahren ändern wird. Das Material ist sehr dünn, leicht und flexibel. So kann es zum Beispiel auch auf Gewand gedruckt werden. Ebenfalls ist das Material so anpassbar, dass Autohersteller wie Ford oder Fiat die Technik testen. So könnte organische Photovoltaik zusätzlich auf Dächer verwendet werden um strombetriebene Autos zu unterstützen.

Der große Vorteil der organischen Photovoltaik ist laut Dr. Fernando Araujo de Castro, dass bei schlechten Lichtbedingungen (bewölktes Wetter) effizienter gearbeitet werden kann.

Installation von organischer Photovoltaik:

Installation of flexible organic solar cells
Gastbeitrag: David Gotsch
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(c) Symbolbild: YouTube-Screenshot

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