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PROTIQ ermöglicht additive Fertigung aus dem Serienwerkstoff Zamak 5

Die PROTIQ GmbH hebt die Fertigung von Zink-Bauteilen auf eine neue Ebene: Bislang war das Zinkdruckgießen das gängigste Verfahren für die Herstellung von Prototypen und Serienbauteilen aus dem Werkstoff Zamak 5. Doch das wird sich künftig ändern, denn ab sofort bieten die 3D-Druck-Experten aus Blomberg als weltweit erstes Unternehmen alternativ die Produktion mittels additiver Fertigung an – und ermöglichen damit eine erhebliche Zeit- und Kostenersparnis.

Zinkbauteile ab sofort aus dem 3D-Drucker

Seit der Erfindung des 3D-Drucks in den 1980er-Jahren hat sich die Technologie erheblich weiterentwickelt und ist aus der industriellen Produktion heute kaum noch wegzudenken. Durch unterschiedliche Verfahren, wie zum Beispiel selektives Laserschmelzen oder Lasersintern, können inzwischen Prototypen und Serienbauteile aus vielen verschiedenen Materialien gefertigt werden. Ab sofort stellt PROTIQ hierfür auch den Werkstoff Zamak 5 zur Verfügung.

Die Zink-Legierung mit Anteilen von Aluminium, Kupfer und geringen Mengen Magnesium wurde bisher primär im Zinkdruckguss verarbeitet. Dabei wird geschmolzenes Metall mit großer Geschwindigkeit und unter hohem Druck in ein zuvor angefertigtes Werkzeug gepresst, das die Geometrie des Bauteils nach seiner Abkühlung definiert. Die oftmals händische Herstellung des Werkzeugs ist sehr aufwendig, weshalb der Zinkdruckguss in der Regel erst spät im Produktentwicklungsprozess eingesetzt wird, denn: Jede Geometrieanpassung an einem Bauteil erfordert die Herstellung eines neuen Werkzeugs. Je komplexer die Geometrie des Bauteils ist, desto höher ist entsprechend der Aufwand. Doch das gehört nun der Vergangenheit an. PROTIQ hat einen weltweit einzigartigen Prozesses zur additiven Verarbeitung des Serienmaterials Zamak 5 entwickelt, mit dessen Hilfe der für den Zinkdruckguss typische hohe Zeit- und Kostenaufwand ab sofort überwunden werden kann.

Enorme Zeit- und Kostenersparnis durch additive Fertigung

Während beim Zinkdruckguss Wochen verstreichen, bis das finale Bauteil fertig ist, steht das von PROTIQ durch selektives Laserschmelzen gefertigte Produkt dem Kunden innerhalb weniger Tage zur Verfügung. Ein teures Werkzeug ist nicht erforderlich, da das Bauteil aus formlosem Material Schicht für Schicht aufgebaut wird. Bei Änderungswünschen ist im 3D-Druck lediglich eine Anpassung des 3D-Modells notwendig. Der Produktionsaufwand bleibt stets derselbe. Funktionsprototypen können so direkt zu Beginn der Bauteilentwicklung wirtschaftlich angefertigt werden und bis zur finalen Form jederzeit durch Anpassung der CAD-Daten mit sehr geringem Aufwand verändert werden. So können nicht nur der Entwicklungsprozess und die Time-to-Market erheblich verkürzt, sondern auch die Flexibilität deutlich gesteigert werden.

Neben der Herstellung von Prototypen birgt die additive Verarbeitung von Zamak 5 das Potenzial, Bauteile direkt in Serie zu drucken. Auch für Ersatzteile aus Zink lohnt sich das 3D-Druckverfahren. Früher wurden für deren Herstellung Werkzeuge benötigt, die kostspielig eingelagert und im Beschädigungsfall repariert oder neu angefertigt werden mussten. Für die additive Fertigung wird nur ein entsprechender 3D-Satensatz benötigt, die Produktion kann ohne Verzögerung starten.

Service nach höchsten Standards

PROTIQ bietet die besten Voraussetzungen, um neben der Fertigung von Prototypen auch kleine und mittelgroße Serien unter höchsten Qualitätsstandards zu produzieren. Die Zertifizierungen nach DIN-ISO 9001 und zur industriellen additiven Fertigungsstätte durch den TÜV SÜD stellen dies sicher. Dank der effizienten Abläufe bei PROTIQ können die Bauteile innerhalb weniger Werktage ausgeliefert werden.

Die Oberflächen der additiv gefertigten Zamak-Bauteile lassen sich übrigens wie gewohnt galvanisch beschichten – zum Beispiel für eine edle, hochglänzende Chromoptik.

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