Smithsonian nutzt 3D-Scanning um Wal-Friedhof zu digitalisieren

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In der chilenischen Atacama-Wüste wurde 2010 bei Straßenbauarbeiten ein sogenannter Wal-Friedhof gefunden. Es wurden Fossilien von 40 Wale verschiedener Größe gefunden, die vor über 6 Millionen Jahren gestorben sind.

Wissenschaftler aus Chile und dem US-amerikanischen Smithsonian erforschten die Fundstücke. Sie vermuten, dass die Wale durch Algentoxine vergiftet wurden.

Alle gefundenen Fossilien von 2010 bis 2013 wurden in chilenische Museen überstellt. Ein Team des Smithsonian machte sich jedoch an die Arbeit den Fundort und die Fossilien zu digitalisieren, denn durch den Pan-American Highway wird das Gelände verbaut.

Der 3D-Scan des Fundorts ist nun online verfügbar und viele Teile wurden mit Hilfe von 3D-Druck hergestellt.

Gastbeitrag: David Gotsch
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(c) Picture: YouTube-Screenshot