Spatenstich für neue Concept Laser Zentrale in Lichtenfels

193

Concept Laser, Hersteller von Metall-3D-Druckern mit LaserCUSING-Technologie, hat mit dem Spatenstich Ende November den Grundstein für seinen neuen Standort in Lichtenfels gelegt. Neben Forschung und Entwicklung wird im 3D Campus auch Produktion, Service und Logistik untergebracht werden.

Mit einer Investition von € 105 Millionen entsteht bis Anfang 2019 auf einer Fläche von rund 40.000 Quadratmetern der neue Concept Laser Standort in Lichtenfels, der die Produktionskapazitäten des Unternehmens um das Vierfache erhöhen soll. Damit wird die Zentrale auch zu einem Zentrum für die Produktion von 3D-Metalldruckern von GE weltweit werden.

Das überdurchschnittliche Wachstum des Unternehmens in den vergangenen Jahren spiegelte sich in der aktuell fragmentierten Raumsituation wider und kann am derzeitigen Standort in Lichtenfels/Schney in absehbarer Zeit nicht unbegrenzt erweitert werden. Der neue 3D Campus mit rund 500 Mitarbeitern bietet zudem potentielle Erweiterungsflächen.

Frank Herzog, Gründer und Vorsitzender Geschäftsführer der Concept Laser GmbH:

„Ich freue mich sehr, dass wir heute mit dem ersten Spatenstich konsequent den nächsten Schritt unserer Strategie des Wachstums gehen. Wir legen damit nicht nur den Grundstein für einen neuen Standort, sondern sichern und schaffen zugleich hochqualifizierte und zukunftsträchtige Arbeitsplätze. Lichtenfels wird damit als neues Zentrum innerhalb von GE zu einem globalen Leuchtturm des industriellen 3D-Drucks.“

Ilse Aigner, Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie:

„Die Investition von GE und Concept Laser ist ein klares Bekenntnis zum Standort. Das sichert Arbeitsplätze und setzt einen wichtigen Impuls für Wachstum in der Region. Mit dem 3D Campus wird ein Zentrum für den 3D-Metalldruck geschaffen, das einen echten Mehrwert für ganz Bayern bietet. In fast allen Branchen gewinnt der 3D-Druck an Bedeutung, da so mit weniger Ressourceneinsatz leichtere, variablere und stabilere Bauteile erzeugt werden können. Die additive Fertigung spielt daher eine wichtige Rolle für den Freistaat als zukunftsfähigen Industriestandort.“