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Schweizer 3D-Druck-Start-up 9T Labs ausgezeichnet

Die 9T Labs AG wurde mit dem dritten Platz (Bronze) auf der Liste der Swiss Top 100 Start-ups 2021 ausgezeichnet.

Diese Liste umfasst die 100 innovativsten und vielversprechendsten Schweizer Start-ups, die weniger als fünf Jahre alt sind und das größte kommerzielle Potenzial aufweisen, wie eine Jury aus 100 führenden Investoren und Startup-Experten feststellte.

Der Wettbewerb wird seit 2011 von Venturelab AB (Zürich) organisiert. Die Gewinner erhalten Schulungen, Unterstützungsleistungen und Hilfe bei der Kontaktaufnahme mit Investoren. Die Auszeichnung wurde während einer Gala am 8. September in der Maag Halle von Venturelab AB in Zürich bekannt gegeben.

Wie die Jury des diesjährigen Wettbewerbs ausführte, erhielt 9T Labs die bronzene Auszeichnung, weil „das Start-up eine neue Art der Herstellung von Kohlenstoff-Verbundwerkstoffen schafft: Die All-in-One-Hardware-, Software– und Materiallösung von 9T Labs bietet den Kunden eine kostengünstige und einfache Möglichkeit, ultraleichte Teile für Bereiche wie die medizinische Industrie, die Luft- und Raumfahrt und den Automobilmarkt zu entwerfen und in Serie zu produzieren.“

Die hybride 3D-Drucktechnologie von 9T Labs ermöglicht die Herstellung hochleistungsfähiger Strukturbauteile aus kohlenstofffaserverstärkten thermoplastischen Verbundwerkstoffen in Produktionsvolumina von 100 bis 10.000 Teilen pro Jahr – in anspruchsvollen kleinen bis mittelgroßen und dicken Profilen. Durch die Kombination des 3D-Drucks mit dem Formpressen in angepassten Metallwerkzeugen bietet das hybride Produktionssystem das Beste aus additiver und konventioneller / subtraktiver Fertigung.

Die patentierte Red Series Additive Fusion Solution Plattform des Unternehmens besteht aus einem Build Module (3D-Drucker für die Herstellung von Fasern und Vorformen) und einem Fusion Module (kompakte Druckpresse für die Konsolidierung der Vorformen und die endgültige Formung der Teile).

Die Hardware wird von der Fibrify Design Suite von 9T Labs unterstützt. Diese Software ermöglicht den Import von CAD-Dateien, die Optimierung des Teiledesigns und der Faseraufbauten und die anschließende Weiterleitung an die wichtigsten kommerziellen Strukturanalyseprogramme zur Überprüfung der strukturellen Leistungsfähigkeit. Auf diese Weise entfällt der kostspielige und zeitaufwändige Zyklus der Konstruktion von Teilen, der Herstellung und Prüfung von Prototypen und der weiteren Modifizierung von Designs, um die Leistungs- und Kostenziele besser zu erreichen. Dies wiederum hilft den Herstellern, Teile schneller und zu geringeren Kosten auf den Markt zu bringen.

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David ist Redakteur bei 3Druck.com.