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Aurora Labs erhöht die Geschwindigkeit ihrer Metall 3D-Druck-Technologie um “2000%”

Der australische 3D-DruckerHersteller Aurora Labs, der sich auf die additive Fertigung mit Metallen spezialisert hat, hat die Geschwindigkeit seiner Rapid Manufacturing Technology (RMP1) um 2000% erhöht.

Nach den neuesten Geschwindigkeitstests des Unternehmens zeigte der RMP1 3D-Drucker eine Druckgeschwindigkeit von 350 kg/Tag. Dies ist eine deutliche Verbesserung gegenüber den ersten Geschwindigkeitstests im vergangenen Jahr, die eine Druckgeschwindigkeit von 15,88 kg/Tag aufwiesen.

David Budge, Geschäftsführer des Unternehmens, zeigte sich von den Tests begeistert. In einer Presseaussendung erklärte er, dass der Fortschritt das Potenzial der Technologie von Aurora Labs zeigt.

Schon Anfang 2018 kündigte das australische Unternehmen ein neues 3D-Druck-System für Metalle an, welches Teile mit einer Größe bis von 1,5 m x 1,5 m x 2,5 m (L x B x H) herstellen kann. Hierbei ist der Drucker 100-mal schneller als andere Systeme. Nach Angaben des Unternehmens würde damit den Anforderungen großer Industriekonzerne wie der Automobil- und Luftfahrtindustrie Rechnung getragen.

Die Technologie von Aurora Labs nennt sich Multi Concurrent Printing (MCP) und ist ähnlich wie das Direct Metal Laser Sintering (DMLS). Das besondere an dem Verfahren ist, dass bei diesem Verfahren mehrere Pulverschichten gleichzeitig aufgetragen werden und somit der Druck beschleunigt werden kann.

Multilayer Concurrent Printing Presentation by CEO David Budge – Aurora Labs Ltd at Formnext 2018

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