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Autodesk eröffnet Advanced Manufacturing Technologie-Zentrum

Autodesk hat gestern sein Advanced Manufacturing Technology (AMF) Centre in Birmingham eröffnet. Die neue Einrichtung ist die erste ihrer Art in Europa und widmet sich additiven und subtraktiven Fertigungstechnologien sowie Robotik. Zusammen mit seinen Kunden wird Autodesk sich dort den Herausforderungen neuer Fertigungstechnologien widmen.

Ausgestattet mit zahlreichen High-Tech Geräten und Systemen, können Kunden im Technologie-Zentrum von hybrider Fertigung bis hin zur Mensch-Roboter Interaktion, eine Reihe neuer Technologie ausprobieren und herausfinden, wie ihre Unternehmen selbst davon zukünftig profitieren können.

Andrew Anagnost, President und CEO von Autodesk sagt anlässlich der Eröffnung:

„Die Annäherung von AutomatisierungsTechnologien wie Robotik und maschinelles Lernen krempelt die traditionelle Fertigung und Bauprozesse um. Gepaart mit Cloud-Computing haben mehr Leute darauf Zugriff und können zu weitaus niedrigeren Kosten Nutzen daraus ziehen. Während es sicherlich eine Herausforderung ist neue Praktiken zu etablieren, bieten diese Technologien ein enormes Potential für bestehende Fertigungsunternehmen. Mit der heutigen Eröffnung hoffen wir die  Begeisterung anzufachen und Unternehmen aller Industrien auf die Zukunft der Fertigung vorzubereiten.“

Daten-Labor

Das Technologie-Zentrum beherbergt auch ein Labor, das sich mit der Datenerhebung befasst. Ingenieure können so auf gesammelte Daten von Maschinen zugreifen und Design- und Fertigungsprozesse optimal zu verbinden. So werden fundiertere Entscheidungen getroffen und Projekte effizienter gestaltet.

Fusion Production Software

Anlässlich der Eröffnung diese Woche hat Autodesk seine vor Kurzem veröffentliche cloud-basierte Fusion Production Software präsentiert. Diese ermöglicht Überwachung, Analyse und Verwaltung von Daten von Produktionsprozessen über mobile Endgeräte.

Für Unternehmen und Bildungseinrichtungen

Unter den Firmen die bereits mit Autodesk Ingenieuren im Zentrum in Birmingham arbeiten, finden sich BMW und GKN Additive. Durch eine spezielle Zertifizierung können auch Raum- und Luftfahrtprojekte dort abgewickelt werden.

Neben Kunden wird das Zentrum auch Anlaufstelle für lokale Bildungseinrichtungen sein um so die nächste Generation von Ingenieuren und Produktdesignern zu inspirieren.

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