Home Industrie 3D-Druck-Dienstleister Shapeways will an die Börse gehen

3D-Druck-Dienstleister Shapeways will an die Börse gehen

Aus Medienberichten geht hervor, dass der 3D-Druck-Dienstleister Shapeways sich auf einen Börsengang durch eine Fusion mit der Special Purpose Acquisition Company (SPAC) Galileo Acquisition Corp (GLEO) vorbereitet.

Die Vereinbarung würde einen Zusammenschluss mit Galileo zu einem neuen 410-Millionen-Dollar-Unternehmen vorsehen, das an der NYSE notiert werden soll. Schon in den letzten Monaten sind einige 3D-Druck-Unternehmen in ähnlichen Verfahren an die Börse gegangen.

Im Gegensatz zu einem klassischen Börsengang geht hierbei ein “Blankoscheck-Unternehmen” an die Börse, das selbst keinen Geschäftsbereich hat, aber mit zahlungskräftigen Investoren ausgestattet ist. Diese Unternehmen führen die erforderlichen Schritte des Börsengangs durch und werben bei weiteren Investoren damit, dass nach einem erfolgreichen Start an der Börse, mit einer Firma fusionieren werden.

3D-Druck-Unternehmen wie Desktop Metal, Markforged oder Velo3D sind so an die Börse gegangen.

Das 2007 gegründete Unternehmen Shapeways bietet eine breite Palette an 3D-Druck-, Spritzguss- und Urethanguss-Dienstleistungen an, mit denen Kunden schnell und bedarfsgerecht Teile herstellen können. Was das Angebot des Unternehmens im Bereich der additiven Fertigung betrifft, so umfasst das aktuelle Maschinenportfolio die SLS-, DLS- und MJF-Technologien, mit denen es unter anderem die Bedürfnisse von Kunden aus der Konsumgüter- und Medizinbranche erfüllen kann.

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