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Blue Origin beginnt Bau von Fabrik für Raketenantriebe

Blue Origin beginnt derzeit mit dem Bau einer neuen Fabrik für Raketenantriebe. Die Fabrik, die 200 Millionen Dollar kosten soll, soll Antriebe für Raketen von Blue Origin erzeugen – unter anderem mit additiver Fertigung. Ambitioniert ist auch die geplante Veröffentlichung, die schon 2020 statt finden soll.

Blue Origin, das großteils dem Amazon Boss Jeff Bezos gehört, investiert in eine neue Fabrik. Diese wird in den USA in Alabama erbaut und soll hunderte neue lokale Jobs schaffen. Die Fabrik, deren Kosten 200 Millionen Dollar betragen sollen, soll Antriebe für Raketen von Blue Origin herstellen. Konkret sollen die BE-4 Antriebe hergestellt werden und zwar in relativ hoher Stückzahl (mehrere Duzend Antriebe pro Jahr).

Die aktuelle Rakete von Blue Origin ist das Ergebnis jahrelanger Entwicklungen, mehrere Iterationen von Raketen und zahlreicher Verbesserungen. In dem aktuellen Raumfahrzeug „New Shepherd“ sind mehrere hundert 3D-gedruckte Bauteile verbaut – viele davon in den komplexen Antrieben der Rakete. Die Entwicklung der Bauteile und deren Design wurden auch extra für additive Fertigung abgestimmt:

The engine has a lot of additive parts. It has some very unique cladding and different ways we produce that engine. All of our things are ‘build to print.’ Everything that you’ll see that’s on that engine is actually going to be built from effectively bar stock or powder that we put into that facility.

Aktuell wurde der neue BE-4 Antrieb bis zu einem Schub von 70% des berechneten Maximums getestet. In Zukunft sollen dann auch Tests folgen die sich dem Limit langsam annähern. Mit dem BE-4 Antrieb soll ab 2021 die nächste Generation „New Glenn“ angetrieben werden und auch die United Launch Alliance hat Interesse an dem BE-4 Antrieb gezeigt und ist eine Partnerschaft mit Blue Origin eingegangen.

Blue Origin BE-4 Engine Compilation

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Quelleal.com
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Dominik studiert derzeit Wirtschaftsinformatik an der TU-Wien. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich mit neuartigen Technologien und speziell mit 3D-Druck. In seiner Freizeit beschäftigt sich Dominik außerdem mit Embedded-Systems sowie deren Programmierung und ist außerdem ehrenamtlich bei mehreren Organisationen tätig.