Home Industrie BP: 3D-Druck wird die Ölindustrie transformieren

BP: 3D-Druck wird die Ölindustrie transformieren

Das britische Öl- und Gasunternehmen BP hat bestätigt, dass es additive Fertigung für die Herstellung von Komponenten für sein Petrochemie-Geschäft verwendet.

David Eyton, der Technologiechef von BP, erklärte, dass das Unternehmen schon zuvor 3D-Druck in der Chemiesparte verwendete. Hierbei wurden Spezialkomponenten wie zum Beispiel Rührwerke in katalytischen Reaktoren hergestellt.

Eyton sieht in den Möglichkeiten des 3D-Drucks viele Chancen für die gesamte Lieferkette von Unternehmen wie BP. So können Ersatzteile individuell und schneller hergestellt werden.

BP und Forschung

BP ist einer der größten Mineralölunternehmen mit einem jährlichen Umsatz von ungefähr 250 Milliarden Dollar. Jedes Jahr investiert das britische Unternehmen 400 Millionen Dollar in Forschung und Entwicklung. Im Rahmen des firmeneigenen Fonds BP Ventures werden jährlich weitere 200 Millionen Dollar in innovative Projekte in der Energiewirtschaft gesteckt.

Neben anderen Industrie 4.0 Technologien, wird daher auch in 3D-Druck investiert. Wie David Eyton in einem Interview mit dem Telegraph erklärt, hat die additive Fertigung das Potential die Lieferkette zu verbessern. Ersatzteile können direkt vor Ort produziert werden.

Berichte sehen den Markt für 3D-Druck in der Mineralölindustrie bis 2025 bei 1,5 Milliarden Dollar.

Abonnieren Sie die wöchentlichen 3Druck.com-Newsletter. Jeden Montag versenden wir die wichtigsten Beiträge und Updates der Woche. Melden Sie sich jetzt kostenlos an.
Haben Sie einen Fehler entdeckt? Oder Anregungen und Ergänzungen? Bitte schicken Sie uns eine Nachricht.