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Automatisierungssoftware Entwickler Bright Machines geht mit 1,6 Mrd. $ SPAC-Fusion an die Börse

Bright Machines, ein führender Anbieter von intelligenter und automatisierter Fertigungssoftware, wird über eine Fusion mit der Special Purpose Acquisition Company (SPAC) SCVX an die New Yorker Börse gehen.

Die Transaktion, die in der zweiten Jahreshälfte 2021 abgeschlossen werden soll, wird das neu gegründete Unternehmen mit 1,6 Milliarden US-Dollar bewerten und an der NYSE unter dem Kürzel „BRTM“ notieren.

Bright Machines wurde 2018 gegründet. Das Ziel des Unternehmens war immer einen Software– und Daten-first-Ansatz in die Fertigung zu bringen. Mittlerweile ist das Team auf 500 Mitarbeiter angewachsen und kann auf ein erfahrenes Managementteam setzen. So ist der ehemalige CEO des 3D-Designsoftware-Entwicklers Autodesk, Carl Bass, an Bord.

Das Unternehmen ist derzeit im Besitz von 36 Patentanmeldungen und hat 25 globale Kunden aus einer Reihe von Branchen, darunter Netzwerkinfrastruktur, Rechenzentren, Automotive, Konsumgüter, medizinische Geräte und Industrieanlagen.

Mit der pandemiebedingten Unterbrechung der globalen Lieferkette, die im letzten Jahr in den Vordergrund rückte, suchen immer mehr Unternehmen nach einer Onshore- oder Reshore-Produktion, um Produkte näher am Endverbraucher herzustellen. Vor diesem Hintergrund hat Bright Machines Berichten zufolge seinen Umsatz seit seiner Gründung jedes Jahr verdoppelt und prognostiziert eine fünfjährige durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von über 84 Prozent zwischen 2020 und 25.

Mit SPAC Merger an die Börse

In den letzten Monaten sind diverse Unternehmen aus der 3D-Druck-Branche mit sogenannten SPAC Merger (Special Purpose Acquisition Company) an die Börse gegangen. Diese Art des Börsengangs etablierte sich in den letzten Jahren in vielen Bereichen.

Im Gegensatz zu einem klassischen Börsengang geht hierbei ein “Blankoscheck-Unternehmen” an die Börse, das selbst keinen Geschäftsbereich hat, aber mit zahlungskräftigen Investoren ausgestattet ist. Diese Unternehmen führen die erforderlichen Schritte des Börsengangs durch und werben bei weiteren Investoren damit, dass nach einem erfolgreichen Start an der Börse, mit einer Firma fusionieren werden.

3D-Druck-Unternehmen wie Desktop Metal, Markforged oder Velo3D sind so an die Börse gegangen.

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