Home Industrie Burloak Technologies und MDA unterzeichnen neuen Fünfjahresvertrag über den 3D-Druck von Satellitenkomponenten

Burloak Technologies und MDA unterzeichnen neuen Fünfjahresvertrag über den 3D-Druck von Satellitenkomponenten

Der kanadische Dienstleister Burloak Technologies und die Kommunikationsfirma MacDonald, Dettwiler and Associates (MDA) haben eine Zusammenarbeit vereinbart, um gedruckte 3D-Satellitenteile zu entwickeln.

Im Rahmen der Vereinbarung werden die Unternehmen ihre laufende Partnerschaft für mindestens weitere fünf Jahre fortsetzen und die additive Fertigung zur Optimierung des Designs und der Herstellbarkeit einer Reihe von Antennentechnologien einsetzen. Insgesamt besteht das Ziel des Projekts darin, die Realisierbarkeit von gedruckten 3D-Teilen für Anwendungen in der rauen Umgebung des Weltraums nachzuweisen, ein Ergebnis, von dem „erhebliche Vorteile“ für beide Partner erwartet werden.

Burloak wurde 2005 gegründet und ist eine Tochtergesellschaft des globalen Metallherstellungsnetzwerks Samuel, Son & Co. Limited, und bietet eine Reihe von Konstruktions- und Design-Dienstleistungen im Bereich 3D-Druck an. Das breite Lösungsangebot des Unternehmens umfasst neben der Materialentwicklung und CNC-Präzisionsbearbeitung auch die Nachbearbeitung und Messtechnik der gedruckten Teile.

Am wichtigsten ist, dass Burloak in den letzten Jahren mit einer Reihe von Luft- und Raumfahrt- sowie Automobilunternehmen zusammengearbeitet hat, um die Geschwindigkeit und Skalierbarkeit seiner additiven Fertigungsverfahren zu verbessern. Das Dienstleistungsunternehmen begann sein Engagement in der 3D-Druckindustrie im Jahr 2014 mit der Eröffnung eines neuen 104 Millionen Dollar teuren Additive Manufacturing Center of Excellence in Ontario, Kanada.

MDA und Burloak begannen die Zusammenarbeit, als sie 2018 vom Space Technology Development Program (STDP) der kanadischen Raumfahrtbehörde gemeinsam einen Auftrag erhielten. Im Rahmen des Projekts zielten die Partner darauf ab, die Anwendung der 3D-Drucktechnologie zu erweitern, um komplexere Raumfahrtkomponenten zu entwickeln, die speziell auf Teile auf der Ebene von Subsystemen ausgerichtet sind.

Nach dem Erfolg ihres vorherigen Engagements haben die Unternehmen nun eine neue Vereinbarung bekannt gegeben, in deren Rahmen sie für weitere fünf Jahre zusammenarbeiten werden, um das Design von gedruckten Satellitenteilen zu optimieren. Insbesondere werden die beiden im Rahmen des LaunchPad-Programms von MDA untersuchen, wie Größe und Leistung von Antennenkomponenten für die kanadische Regierung weiter verbessert werden können.

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