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Dagoma und Tbwa Kampagne zur Verhinderung des 3D-Drucks von Waffen

Dagoma, ein französischer Hersteller von 3D-Druckern, hat die Hilfe der internationalen Werbeagentur TBWA / Paris angeworben, um die Verbreitung von 3D-Druckkanonen zu verhindern. TBWA / Paris hat dazu gefälschte und unbrauchbare digitale Dateien von 3D-druckbaren Waffen erstellt und verbreitet.

Im vergangenen Jahr waren das US-Verteidigungsministerium (DOD) und das US-Außenministerium (DOS) der Ansicht, dass druckbare 3D-Waffendateien nicht mehr vom Vertrieb ausgeschlossen sind.

Die 3D-gedruckte Waffendiskussion in den USA erreichte einen Siedepunkt, als der Befürworter der Waffe, Cody Wilson, die 3D-druckbaren Waffendateien auf der Website von Defence Distributed neu startete. Seitdem haben Pistolenschützer versucht, gegen das Urteil eine einstweilige Verfügung zu erwirken.

Nach dem Relaunch von Defence Distributed gab Facebook folgende Erklärung ab: „Das Teilen von Anweisungen zum Drucken von Schusswaffen mit 3D-Druckern ist gemäß unseren Community-Standards nicht zulässig.“ Ende des vergangenen Jahres reichte der US-Vertreter Frank Joseph Pallone Jr. das “3D Firearms Prohibition Act” gegen die Verbreitung von digitalen Waffen.

Ab dem 1. August 2018 beginnt “Defence Distributed relaunched den DEFCAD, nachdem er mit dem US-Außenministerium eine Vergleichsvereinbarung getroffen hatte, und schloss eine mehrjährige Bundesklage ab. Das Zeitalter der herunterladbaren Waffe beginnt.”

Selbst wenn 3D-Druckwaffen verboten sind, ist es möglicherweise zu spät, um ihre Verbreitung über das Internet zu stoppen. Diese Dateien sind inzwischen so weit verbreitet, dass man zum Herunterladen nicht einmal auf das “Dark Web” zugreifen muss.

Dagoma hat dies erkannt und die Kampagne HarmlessGuns gestartet, um den Zugriff auf druckbare 3D-Waffendateien zu erschweren. Mit Hilfe von TBWA/Paris verändert Dagoma die über das Internet verfügbaren 3D-Modelle von Geschützen, um sie unbrauchbar zu machen.

Eine große Anzahl von 3D-Waffen-Dateien wurde aus dem Internet heruntergeladen und modifiziert. Die modifizierten Waffendateien sehen genau wie das Original aus, können jedoch einen engen Geschützlauf oder einen unwirksamen Abzug haben. Nach solchen Änderungen ist eine 3D-gedruckte Pistole nichts anderes als eine „3-D-Kunststoffkanone“.

Die Kampagne hat erfolgreich modifizierte Waffenmodelle über das Internet verteilt, die über 13.000 Mal heruntergeladen wurden. Dagoma glaubt, dass diese Strategie 3D-Pistolenliebhaber abschrecken wird.

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