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Das Global Technology Centre von GKN Aerospace installiert den 3D-Drucker RenAM 500Q Flex

Das weltweit tätige Technologieunternehmen Renishaw hat im hochmodernen Global Technology Centre des Luft- und Raumfahrtunternehmens GKN Aerospace in Bristol, Großbritannien, ein RenAM 500Q Flex Additive Manufacturing System installiert. Die RenAM 500Q Flex wird neben den neuesten Technologien und Fertigungsverfahren für die nächste Generation von Flugzeugen eingesetzt und liefert wertvolles Feedback zur Optimierung von AM für Luft- und Raumfahrtanwendungen.

Renishaw arbeitete erstmals 2014 mit GKN Aerospace im Rahmen des vom Aerospace Technology Institute (ATI) finanzierten Horizon-Projekts zusammen, das darauf abzielte, AM-Techniken zu praktikablen Produktionsverfahren für Teile und Komponenten in der Luft- und Raumfahrt zu entwickeln. Seitdem hat GKN Aerospace sein Verständnis von AM weiterentwickelt und setzt das Verfahren in allen Geschäftsbereichen ein, um Komponenten für Triebwerke, zivile Flugzeugstrukturen und Funktionssysteme zu entwickeln. Nachdem GKN Aerospace die Vorteile von AM erkannt hatte, wie z.B. die Konsolidierung von Teilen, die Verkürzung der Wertschöpfungskette und die Reduzierung von Fehlern, diskutierten GKN Aerospace und Renishaw, wie der Luft- und Raumfahrtkonzern von der neuen Flex-Plattform profitieren könnte. Zu den neuen Merkmalen der Plattform gehört die Möglichkeit, schnell das Material zu wechseln und eine Pulverzählung einfacher durchzuführen als bei einem Umlaufsystem.

„Wir waren auf der Suche nach einem fortschrittlichen AM-System, das uns bei der Entwicklung eines hochstabilen, hochgradig wiederholbaren und hochgradig messbaren Fertigungsprozesses hilft, der zu null Fehlern führt“, erklärt Bradley Hughes, Senior Research Engineer bei GKN Aerospace. „Wir kannten zwar die Vorteile des bestehenden RenAM 500Q, aber die Flex-Plattform bietet eine Reihe von Vorteilen, die bei AM nicht immer möglich sind. Die prozessbegleitenden Überwachungsfunktionen ermöglichen uns beispielsweise die Überwachung von Leistungskennzahlen, die für die Luft- und Raumfahrtindustrie unerlässlich sind. Das System ist außerdem so konzipiert, dass es Materialwechsel ermöglicht, was bei AM-Systemen normalerweise ein komplexer Prozess ist, so dass wir bei der Arbeit an Produkten mit unterschiedlichen Materialien effizienter arbeiten können.“

„Die Zusammenarbeit mit unseren Kunden ermöglicht es uns, ihre Anforderungen zu verstehen und Systeme zu entwickeln, die die von ihnen benötigte Flexibilität und Produktivität bieten“, erklärt Bryan Austin, Director of Sales in der Additive Manufacturing Group von Renishaw. „Die Zusammenarbeit mit GKN Aerospace ermöglicht es uns nicht nur zu verstehen, wie die Luft- und Raumfahrtindustrie von der Flex-Plattform profitieren kann, sondern wir können auch die zukünftigen Anforderungen des Luft- und Raumfahrtsektors an die additive Fertigung besser verstehen.“

„Durch die Zusammenarbeit mit dem Renishaw-Team und die Kooperation während der Maschinenentwicklung können wir ihnen helfen, eine Maschine zu bauen, die den Kundenanforderungen wirklich entspricht“, so Hughes weiter. „Renishaw war eng in den gesamten Prozess der Inbetriebnahme der RenAM 500Q Flex eingebunden und bot Unterstützung bei der Installation, der Schulung und der Lösung von anfänglichen Problemen beim Erlernen der Bedienung der Maschine.“

Die RenAM 500Q Flex ist eine Vier-Laser-AM-Maschine, die dieselben branchenführenden optischen, Kammer- und Gasflussdesigns wie die RenAM 500-Serie bietet, aber zusätzliche Flexibilität beim Pulverwechsel ermöglicht. Die Benutzer können die Pulver schnell intern wechseln, um der Nachfrage gerecht zu werden, während Parameter und Materialeigenschaften dank der gemeinsamen Build-Umgebung nahtlos zwischen den Systemen übertragen werden können.

Mehr über Renishaw finden Sie hier, und mehr über GKN Aerospace finden Sie hier.

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