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Desktop Metal und Lumafield kündigen Komplettlösung zum Scannen und Drucken von Bauteilen vor

Desktop Metal, Inc. (NYSE: DM), ein Anbieter von additiven Fertigungstechnologien für die Massenproduktion, und Lumafield, ein Startup-Unternehmen, Anbieter der industriellen Röntgen-CT-Plattform, kündigten eine Komplettlösung an, mit der Hersteller schnell und präzise Teile mit hohem Bedarf herstellen können, und zwar mit einem einfachen System zum Scannen und 3D-Drucken.

Infolge der COVID-Pandemie sahen sich die Hersteller mit historischen Unterbrechungen der Lieferkette sowie starken Schwankungen bei Preisen und Lagerbeständen konfrontiert – eine Herausforderung, die durch die kürzlich von der Biden-Administration angekündigte AM Forward-Initiative zur Stärkung der US-Lieferketten durch die Unterstützung der Einführung der additiven Fertigung (AM) oder des industriellen 3D-Drucks hervorgehoben wurde.

Die additive Fertigung bietet die Möglichkeit, die Produktion kosteneffizient auszulagern und das Risiko in der Lieferkette zu verringern, setzt aber häufig voraus, dass die Hersteller über CAD-Modelle ihrer Teile verfügen. Dies stellt ein erhebliches Hindernis dar, da die Hersteller oft auf Tausende oder Millionen von Teilen angewiesen sind, von denen viele vor Jahren entworfen wurden und keine zugehörigen CAD-Dateien haben. Das 3D-Scannen wurde als Lösung vorgeschlagen, ist aber auf die Erfassung äußerer Teilemerkmale beschränkt.

Das Supply-Chain-Resilience-Paket von Desktop Metal und Lumafield schließt diese Lücke, indem es den 3D-Druck mit der Röntgen-Computertomografie, auch bekannt als CT-Scan, verbindet. Die Kombination dieser Technologien ermöglicht es Herstellern, alte Teile zu scannen und sie mit Hilfe des 3D-Drucks schnell in einer Vielzahl von Materialien zu reproduzieren.

Die CT-Plattform von Lumafield digitalisiert Teile mit einer Reihe von Röntgenbildern, die sowohl äußere als auch innere Merkmale detailliert erfassen, und erstellt mithilfe einer leistungsstarken cloudbasierten Software ein 3D-Modell, das als Netzdarstellung für den 3D-Druck exportiert werden kann.

Die Software und die 3D-Drucker von Desktop Metal können diese Netzmodelle dann wieder in hochwertige Metall- oder Polymerteile umwandeln, wodurch es möglich wird, herkömmliche Fertigungsverfahren nahtlos durch den internen 3D-Druck zu ersetzen.

„Die Hersteller wollten schon lange alte Fertigungsverfahren durch den 3D-Druck ersetzen, aber die Digitalisierung von Teilen war ein Hindernis“, sagt Ric Fulop, Gründer und CEO von Desktop Metal. „Mit dem zugänglichen CT-Scan haben wir endlich die Digitalisierungslösung, die wir brauchen, um alte Konstruktionen schnell in vollständige CAD-Dateien für den 3D-Druck umzuwandeln.“

„Die letzten zwei Jahre waren einschneidend, und wir können nicht erwarten, dass unsere Lieferketten zur Normalität zurückkehren“, sagte Eduardo Torrealba, Mitbegründer und CEO von Lumafield. „Glücklicherweise haben wir jetzt die Technologie, um die Produktion nahtlos ins Haus zu holen, die Kontrolle über unsere Lieferketten zu übernehmen und das Risiko zu reduzieren.“

Details zum Supply Chain Resilience-Paket

Kunden, die daran interessiert sind, einen Lumafield-Scanner mit einem Desktop-Metal-Drucker zu kombinieren, können sich die Lösung zusammenstellen, die am besten zu ihren Bedürfnissen passt.

Zu den Desktop-Metalldruckern, die zunächst in diesem Angebot enthalten sind, gehören:

  • Alle Metalldrucker, einschließlich des Desktop Metal Shop System, das als schlüsselfertige Lösung für kleinere Unternehmen entwickelt wurde und in einem 4-, 8-, 12- oder 16-Liter-Paket angeboten wird. Ebenfalls enthalten sind: das Studio System™, die X-Serie und alle Production System™-Modelle, darunter der P-1 und der P-50 – letzterer ist das weltweit schnellste System für den 3D-Druck von Metallteilen im Maßstab.
  • Alle DLP-Polymer-3D-Drucksysteme von ETEC, darunter der D4K, P4K, Envision One XL oder Xtreme 8K, die eine breite Palette von Preispunkten, Bauvolumen und potenziellen Polymermaterialien bieten, darunter Elastomere, Hartkunststoffe, Hochtemperaturkunststoffe und biokompatible Materialien.

Der Neptune-Scanner von Lumafield ist ein revolutionärer Fortschritt im Vergleich zu herkömmlichen CT-Systemen. Er ist in jeder Büro- oder Werkstattumgebung zu Hause und bereit, ein alltägliches Werkzeug für ganze Ingenieurteams zu werden. Dank des benutzerfreundlichen Touchscreens und der KI-gestützten Konfiguration kann ihn jeder mit minimalem Schulungsaufwand bedienen – es ist kein spezieller Bediener erforderlich.

Die cloudbasierte Voyager-Software von Lumafield verwandelt Scans in verwertbare Erkenntnisse und ist im Lieferumfang jedes Neptune-Scanners enthalten. Neben der Erstellung von Netzexporten für den 3D-Druck bietet sie intuitive Visualisierungen, die unsichtbare Merkmale aufdecken, Messwerkzeuge, die das Rätselraten bei der Inspektion überflüssig machen, und eine leistungsstarke automatische Analysemaschine, die Hohlräume, Poren und Risse aufspürt, bevor sie zu kritischen Problemen werden. Voyager wird in der Cloud ausgeführt und ist über jeden Desktop-Webbrowser zugänglich, so dass Teams zusammenarbeiten und Daten in Echtzeit austauschen können.

Das Supply-Chain-Resilience-Paket steht allen Unternehmen zur Verfügung, die zwischen dem 1. Mai und dem 1. Juli 2022 einen Desktop Metal 3D-Drucker kaufen und einen Lumafield CT-Scanner reservieren. Die Kunden haben Anspruch auf ein Paket von 15 CT-Scans und anwendungstechnische Unterstützung durch den Lumafield-Scanservice, während sie auf die Lieferung ihres Neptune-Scanners warten, die derzeit für das vierte Quartal 2022 erwartet wird.

Mehr über Desktop Metal finden Sie hier, und mehr über Lumafield finden Sie hier.

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