Home 3D-Drucker ESA veröffentlicht Details zu MELT 3D-Drucker für das Weltall

ESA veröffentlicht Details zu MELT 3D-Drucker für das Weltall

Die ESA hat schon vor Jahren erste Überlegungen angestellt, ob und wie 3D-Druck im Weltall eingesetzt werden könnte. Jetzt ist der MELT 3D-Drucker, der  in der Schwerelosigkeit eingesetzt werden kann, fertig und die ESA veröffentlicht Details dazu.

Manufacturing of Experimental Layer Technology oder kurz MELT ist das Druckverfahren das die ESA einsetzt, um Objekte additiv im All herstellen kann. Wie die Verfahrensbezeichnung schon erahnen lässt basiert dieses Verfahren auf dem bekannten FDM Druckverfahren, das für den Einsatz in der Schwerelosigkeit oder in Mikrogravitation optimiert wurde.

Der Drucker kann ein breites Spektrum an Materialien verarbeiten, auch Materialien wie PEEK können damit gedruckt werden. Der MELT 3D-Drucker wurde optimiert um exakt einen Nutzlast-Platz auf der ISS zu belegen. Desweiteren wurden alle Sicherheitsrichtlinien betrachtet, die für einen Betrieb auf der ISS möglich sind.

This printer could be used to make parts on demand for the repair and maintenance of a long-duration orbital habitat. This printer would also benefit human bases on planetary surfaces. Crucially, it can also print using recycled plastics, allowing a whole new maintenance strategy based on closed-loop reuse of materials.

Ziel für den 3D-Drucker ist es nützliche Werkzeuge oder Ersatzteile direkt im Weltall drucken zu können. Das kann auf der ISS nützlich sein aber könnte auch zukünftigen längeren Missionen (etwas Mars oder Mond Landung / Besiedelung) dienlich sein. Zudem soll es so möglich werden, gebrauchten Rohstoffe (Müll) wieder zu verwenden um Kosten zu reduzieren. Der 3D-Drucker wurde hergestellt von einem Konsortium das von Sonaca Space GmbH geleitet wurde und in dem BeeVeryCreative, Active Space Techologies SA und OHB-System AG mitgearbeitet haben.

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