Home Industrie Formnext 2022: Klimafreundliche Kunststoffe für den industriellen 3D-Druck

Formnext 2022: Klimafreundliche Kunststoffe für den industriellen 3D-Druck

Der 3D-DruckerHersteller EOS betrachtet Nachhaltigkeit aus einer ganzheitlichen Perspektive. EOS strebt kontinuierlich nach umweltfreundlicheren Materialien, Systemen und Prozessen. Auf der Formnext 2022 wird EOS ein klimaneutrales PA 1101 und ein CO2-reduziertes PA 2200 Polymermaterial präsentieren. Als weiteres Highlight wird EOS die Fine Detail Resolution (FDR)-Lösung für das Polymersystem FORMIGA P 110 FDR vorstellen.

Wenn es um Materialien für den 3D-Druck geht, betrachtet EOS drei Dimensionen: die Materialbeschaffung, den Ressourcenverbrauch während des 3D-Druckprozesses und die Wiederverwendbarkeit des Materials für die kontinuierliche Teileproduktion und die Reduzierung von Pulverabfällen.

Bei der Materialbeschaffung achtet EOS vor allem auf drei Faktoren: die Auswahl der Polymere für den 3D-Druck, die Art und Weise, wie die Polymerpulver erzeugt werden und wie das qualifizierte Additive Manufacturing-Pulver auf EOS-Anlagen verarbeitet wird. Abhängig von der Wahl der Rohstoffe kann der CO2e-Fußabdruck bei der Herstellung von Pulvern für die additive Fertigung durch eine höhere Produktionseffizienz und Qualität reduziert werden, um den Ausschuss zu verringern und die Wiederverwendbarkeit des Materials während des gesamten Produktionsprozesses zu erhöhen.

„Wenn es um verantwortungsvolle Fertigung geht, ermitteln wir derzeit die Klimaauswirkungen jedes Aspekts des industriellen 3D-Drucks, um Transparenz über den Status Quo zu schaffen. Wir bewerten und verbessern auch die Produktionseffizienz. Bei unseren neuen umweltfreundlichen Materialien reduzieren wir die Treibhausgasemissionen so weit wie möglich. Und wir investieren in Gold-Standard-Klimaschutzprojekte, um die unvermeidbaren Treibhausgasemissionen auszugleichen. Nachhaltigkeit ist nicht nur für uns ein wichtiger Treiber, sondern wird auch für unsere Kunden, z.B. in der Konsumgüterindustrie, immer wichtiger,“ erklärt Björn Hannappel, Head of Sustainability bei EOS.

„Wenn es um verantwortungsvolle Fertigung geht, ermitteln wir derzeit die Klimaauswirkungen jedes Aspekts des industriellen 3D-Drucks, um Transparenz über den Status Quo zu schaffen. Wir bewerten und verbessern auch die Produktionseffizienz. Bei unseren neuen umweltfreundlichen Materialien reduzieren wir die Treibhausgasemissionen so weit wie möglich. Und wir investieren in Gold-Standard-Klimaschutzprojekte, um die unvermeidbaren Treibhausgasemissionen auszugleichen. Nachhaltigkeit ist nicht nur für uns ein wichtiger Treiber, sondern wird auch für unsere Kunden, z.B. in der Konsumgüterindustrie, immer wichtiger,“ erklärt Moritz Kügler, VP BU Polymer Materials at EOS.

Polymer-Werkstoff PA 1101 ClimateNeutral

PA 1101 ist ein biobasiertes Material und hat einen geringeren CO2e-Fußabdruck als erdölbasierte Polymere. Auch bei diesem Werkstoff wurde und wird die Produktionseffizienz kontinuierlich verbessert.

EOS bietet nun ein PA 1101 ClimateNeutral Material an. Es verfügt über die bewährte Qualität und Materialzusammensetzung, ist aber jetzt klimaneutral und unterstützt EOS-Kundendabei, ihre eigenen Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsziele zu erfüllen.

Die korrekte Berechnung und Kompensation für die Anwendung werden mit einem Zertifikat belegt.

Polymer Werkstoff PA 2200 CarbonReduced

PA 2200 verfügt über eine Reihe bemerkenswerter Materialeigenschaften, um daraus funktionsfähige Endprodukte zu fertigen. Der Werkstoff ist traditionell ein erdölbasiertes Polymer, das eine erhöhte Klimabelastung aufweist.

EOS ist bestrebt, die Produktionseffizienz dieses Werkstoffs kontinuierlich zu steigern.

Bisher konnte der CO2e-Fußabdruck des PA 2200 CarbonReduced bereits um fast 45 Prozent reduziert werden.

Das wurde möglich, weil für die Materialherstellung nun erneuerbare Energien eingesetzt werden.

FORMIGA P 110 FDR: für filigrane und stabile Teile, glatte Oberflächen, hauchdünne Wände

Wo filigrane Strukturen mit feinen Oberflächen und dünnen Wandstärken für Anwendungen entscheidend sind, ist die FDR-Technologie die richtige Lösung. EOS hat sie für seine Polymersysteme entwickelt, um seinen Kunden damit die Möglichkeit zu geben, Applikationsfelder zu erschließen, die hochkomplexe, filigrane Bauteile erfordern. Auf der formnext stellt EOS das FORMIGA P 110 FDR-Polymersystem vor.

Im Gegensatz zu anderen Optionen im EOS-Systemportfolio verwendet diese Maschine einen CO-Laser mit einem halb so großen Fokusdurchmesser wie bestehende SLS-Technologien. Damit lassen sich extrem feine Oberflächen sowie filigrane, aber stabile Teile mit einer minimalen Wandstärke von bis zu 0,22 mm realisieren. Das Material wird in Schichtdicken von 40 µm verarbeitet und zeichnet sich durch hohe Schlagzähigkeit und Bruchdehnung aus.

Damit eröffnen sich neue Anwendungsfelder überall dort, wo Feinmechanik gefragt ist, z.B. bei optischen Bauteilen, Teilen für Getriebe und Kleinmotoren, kleinen Ventilen, Rohren, Laufrädern, Steckern und elektronischen Geräten. Die FORMIGA P 110 FDR ermöglicht der Industrie noch mehr Vielfalt und Liebe zum Detail bei der Wahl der richtigen Polymer-3D-Drucktechnologie.

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