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Frankreich: Safran Additive Manufacturing Campus feierlich eingeweiht

Der Safran Additive Manufacturing Campus, das neue Kompetenzzentrum der Gruppe für diese fortschrittliche Technologie in Le Haillan in der Nähe von Bordeaux im Südwesten Frankreichs, wurde von Ross McInnes, Vorsitzender des Safran-Verwaltungsrats, und Olivier Andriès, Chief Executive Officer, in Anwesenheit von Roland Lescure, französischer Industrieminister, und Alain Rousset, Präsident der Region Nouvelle Aquitaine im Südwesten Frankreichs, feierlich eingeweiht.

In der neuen 12 500 Quadratmeter großen Anlage von Safran sind alle Prozesse zusammengefasst, die für die Herstellung von Teilen mit Hilfe der additiven Fertigung erforderlich sind, von der Forschung und Entwicklung bis hin zur Konstruktion und Produktion. In der Einrichtung arbeiten bereits mehr als 100 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker von Weltrang an der Herstellung von Teilen für den gesamten Konzern. Dabei kommen hochmoderne Anlagen zum Einsatz, insbesondere 3D-Drucker, die anhand digitaler 3D-Modelle Metallpulver in Flugzeug- und Triebwerksteile verwandeln.

Die additive Fertigung bringt der Luftfahrt echte Vorteile, denn sie ermöglicht die Herstellung von Teilen, die mit anderen Methoden nicht möglich waren, und vereint oft mehrere Funktionen in einem einzigen Teil. Additive Manufacturing ist auch ein umweltfreundliches Verfahren, da es den Verbrauch von Rohstoffen und Energie begrenzt und gleichzeitig das Gewicht erheblich reduziert, was den Treibstoffverbrauch senkt und zur Dekarbonisierung der Luftfahrt beiträgt, die für Safran höchste Priorität hat. Darüber hinaus verkürzt die additive Fertigung die Bearbeitungszeit, was die Wettbewerbsfähigkeit steigert.

Die ersten eintausend 3D-gedruckten Teile aus dem Safran Additive Manufacturing Campus werden seit Juni 2022 an Safran Helicopter Engines geliefert. Ziel des Campus ist es, in diesem Jahr insgesamt 4.000 Teile zu liefern und diese Zahl im Jahr 2023 zu verdoppeln.

„Wir haben die strategische Entscheidung getroffen, dieses neue Kompetenzzentrum zu gründen, um das Know-how von Safran in der additiven Fertigung zu konsolidieren und die Anwendung dieser bahnbrechenden Technologie zu beschleunigen“, sagte Olivier Andries, CEO von Safran. „Wir werden die Vorteile dieser Technologie nutzen, um unsere neuen Produkte noch leichter zu machen und gleichzeitig ihre Leistung zu verbessern – und das ist der Schlüssel zur Erreichung des Ziels unserer Industrie, ihre Umweltauswirkungen zu reduzieren. Ein Viertel der Teile in einigen unserer Triebwerke könnte schließlich mit diesem Verfahren hergestellt werden.“

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