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GE Additive, Siemens und 10 weitere schließen sich der Sustainable 3D Printing Trade Group an

Umweltschutz spielt in der Industrie immer eine größere Rolle. Die additive Fertigung (AM) bietet in diesem Bereich viele Möglichkeiten. So kann mit AM Materialabfall verhindert werden und eine Kreislaufwirtschaft ermöglicht werden. Die schnelle Design-Iteration und der schnelle Feedback-Zyklus in 3D-Drucktechnologien haben sich sogar als ideale und nachhaltige Lösung für die komplexe globale und anhaltende Pandemie erwiesen.

Um die Umweltvorteile von AM gegenüber traditionellen Herstellungsmethoden zu fördern, hat der führende unabhängige Metall-AM-Anbieter Sintavia im November 2019 eine Handelsgruppe für AM-Hersteller ins Leben gerufen. Seitdem hat die Additive Manufacturer Green Trade Association (AMGTA) viel Aufmerksamkeit auf die Förderung eines umweltfreundlichen Verhaltens gelenkt. Die Gruppe hat nun angekündigt, dass neue AM-Unternehmen beigetreten sind, um die Nachhaltigkeit der Technologie voranzutreiben. Durch die Neuzugänge wächst die Mitgliederbasis der Organisation auf zwölf Unternehmen aus acht Ländern, die sich alle der Förderung der Nachhaltigkeit in diesem Sektor verschrieben haben.

Zu den Mitbegründern von Sintavia gehören die Taiyo Nippon Sanso Corporation, ein Lieferant von Industriegasen für eine Vielzahl globaler Industrien mit Hauptsitz in Tokio, Japan, und QC Laboratories, eine Tochtergesellschaft von Sintavia und ein industrielles und kommerzielles Labor für zerstörungsfreie Prüfung mit Schwerpunkt auf AM-Komponenten. Diese Mitbegründer werden die strategische Richtung der AMGTA bestimmen, die Aufsicht über die Geschäftsführung ausüben und zukünftige Forschungsprojekte in Betracht ziehen, die die Mitglieder in Auftrag geben können.

Darüber hinaus werden neun AM-Hersteller teilnehmende Mitgliedsunternehmen werden und ihr Fachwissen einbringen, um bewährte Verfahren für die AM zu entwickeln und anderen Organisationsmitgliedern zu helfen, ihr Geschäft auszubauen und neue Kunden zu gewinnen. Aus Karlskoga, Schweden, wird Additive Manufacturing Excellence For Industry (AMEXCI), ein Beschleuniger für die Einführung der additiven Fertigung in den nordischen Industrien, Teil der AMGTA-Familie werden. Sowie der dänische AM-Hub, Dänemarks nationaler Treffpunkt für das AM-Ökosystem, der die Wettbewerbsfähigkeit der dänischen Geschäftswelt durch die Förderung des Einsatzes der 3D-Drucktechnologie stärkt.

EOS, industrieller 3D-Drucker-Hersteller, ist ebenfalls als teilnehmendes Mitglied dabei. Genauso wie GE Additive, ein weiteres weltweit führendes Unternehmen, diesmal im Bereich der additiven Konstruktion und Fertigung. Mit drei Jahrzehnten Erfahrung im 3D-Druck, Softwarelösungen und dem 3D-Druckdienstleister Materialise wird Materialise sein Fachwissen auf offenen und flexiblen Plattformen zur Verfügung stellen, um es den Akteuren der Branche zu ermöglichen, innovative 3D-Druckanwendungen zu entwickeln.

Zu den anderen beteiligten Unternehmen gehören Siemens Digital Industries Software, SLM Solutions und Stryker.

The Additive Manufacturer Green Trade Association
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