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HZG Group erhöht Kapital des ‚HZG Additive Manufacturing Tech Fund‘ auf 60 Mio. €

Nur wenige Monate nach Verkündung des Starts können die 3D-Druck-Förderer der HZG Group einen weiteren Meilenstein verkünden: Der mit einem Volumen von 50 Millionen Euro angekündigte HZG Additive Manufacturing Tech Fund ist geschlossen und deutlich überzeichnet. Das Zeichnungskapital wurde auf die mögliche Obergrenze von 60 Millionen Euro erhöht.

Nach dem Startinvestment der Branchenpioniere Kerstin Herzog und Frank Carsten Herzog über 25 Millionen Euro haben bedeutende Family Offices sowie erfahrene Unternehmer und Investoren die übrigen Anteile des Fonds gezeichnet. Die Investorengruppe ist von der Anlagestrategie des Fonds und dem Potential der Entwicklungen im Industriebereich der Additiven Fertigung überzeugt.

Frank Carsten Herzog, Gründer und Geschäftsführer der HZG Group, sagt: „Wir waren sicher, Investoren für unser Angebot gewinnen zu können. Es hat uns dabei positiv überrascht, dass wir den Fonds derart schnell schließen konnten. Wir sind in der glücklichen Lage, einen handverlesenen Investorenkreis zusammengebracht zu haben, mit dem wir uns intensiv werden austauschen können. Mit gebündelter Erfahrung, nachweislicher Erfolgsbilanz und Zugang zu einer exzellenten 3D-Druck-Infrastruktur wollen wir junge Unternehmer effektiv unterstützen und auf das nächste Level bringen, um sie als Industriepartner zu etablieren.“

Unternehmer Rolf Schwind, einer der Investoren des HZG-Fonds, sagt: „Als Technologieführer bei Augenlasersystemen arbeitet SCHWIND eye-tech solutions ständig an innovativen Lösungen. Additive Technologien erlauben uns dabei, unsere Hightech-Produkte neu und besser zu denken. Die klare Ausrichtung des HZG-Fonds auf 3D-Druck und die Erfahrung von Frank Carsten Herzog und Kerstin Herzog als Pioniere auf diesem Gebiet haben mich überzeugt, weiter in dieses Zukunftsthema zu investieren.“

Als Venture Capital-Investor beteiligt sich die HZG Group in der Frühphase (ab Series A) an innovativen Start-ups vornehmlich aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im Investmentfokus stehen alle Bereiche der Additiven Fertigung und den angrenzenden Industrie-Feldern: von Maschinen und Verfahren über Anwendungen und Dienstleistungen im Kontext der Industrie 4.0, wie zum Beispiel Machine Learning, Robotik, Automation, Internet of Things (IoT) und KI-Anwendungen. Künftig sind zwei bis drei Investitionen pro Jahr geplant.

Darüber hinaus baut die Gruppe aktuell in Lichtenfels mit dem NADDCON ein eigenes Forschungs- und Entwicklungszentrum auf internationalem Spitzenniveau auf. Als Technologieplattform bündelt das NADDCON die nötige Infrastruktur zur Erprobung und Optimierung praxistauglicher digitaler Zukunftstechnologien. Das Angebot kann auch von den HZG-Portfoliounternehmen als Dienstleistung genutzt werden.

Kerstin Herzog und Frank Carsten Herzog sind gemeinsam mit einem erfahrenen Team an Ingenieuren in der HZG Group Ansprechpartner und Begleiter innovativer Teams. Sie bringen dabei die Erfahrung ein, die sie sich auf ihrem erfolgreichen unternehmerischen Weg seit Gründung der Concept Laser GmbH vor über 20 Jahren erarbeitet haben: Von der Idee, über die Forschung, Entwicklung und Gründung bis hin zu starkem Wachstum und der erfolgreichen Integration in den Weltkonzern General Electric.

Neue Technologien für den Mittelstand

Additive Fertigung hält in immer mehr Branchen Einzug. Laut der Unternehmensberatung EY erwartet knapp die Hälfte der deutschen Unternehmen, bereits 2022 Endprodukte additiv herzustellen. Hauptfokus liegt auf der produzierenden Industrie, aber auch in Branchen wie Transport und Logistik gewinnt der 3D-Druck an Bedeutung. Mit Blick auf den globalen Markt geht das Finanzmagazin Learnbonds von einem Umsatzwachstum von aktuell rund 16 Milliarden Euro auf 40,8 Milliarden Euro bis 2024 aus.

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